Über drei Wertungsläufe wurde am Samstag auf der Gras- und Sandbahn in Deauville der Hermes-Jockey-Cup entschieden. Spitzenjockeys aus aller Welt waren eingeladen, sich im weltberühmten Seebad zu messen. Am Ende hatte ein Franzose die mit Abstand höchste Punktzahl auf sein Konto gebracht: Christophe-Patrice Lemaire (Foto).
Der Stalljockey (für die Großbahnen)von Jean-Claude Rouget gewann die ersten beiden Läufe und war damit schon als Sieger des Hermes Jockey-Cups hochgezogen. Zunächst siegte Christophe Lemaire mit dem von Yves de Nicolay trainierten Kachgai. Andrasch Starke, der zuammen mit Eduardo Pedroza die deutschen Interessen vertrat, wurde auf Salut l‘ Africain Zweiter und bekam somit acht Punkte gutgeschrieben. Der Smrzcek-Schützling Fareion führte in dieser 1300-Meter-Prüfung länger, ging dann aber leer aus.
Im zweiten Wertungslauf über 1900 Meter auf der Sandbahn siegte Lemaire mit dem ehemaligen Recke-Schützling Sky Cruisader vor dem von Wolfgang Sonntag senior überraschend stark laufenden Marek (W.Ramos)und Ticoz (S.Pasquier). Der im Vorfeld als chancenreicher Ritt angesehene Einsatz von Eduardo Pedroza auf Celtic Wolf erwies sich als Flop. Andrasch Starke war im zweiten Lauf nicht mit von der Partie. Der von Christian Sprengel trainierte Glad Eagle (S.Seamer) wurde Fünfter.
Start-Ziel und mit immer neuen Reserven siegte im dritten und letzten Lauf der von Stephane Pasquier gerittene Bookend überlegen vor Roatan (C.Lemaire) und dem ehemaligen Blume-Schützling Secundus (D.Holland), der mittlerweile in Frankreich in Training ist.
Mit diesem zweiten Rang hatte Christophe Lemaire mit 38 Punkten souverän den Hermes Jockey-Cup vor Stephane Pasquier gewonnen. Eduardo Pedroza und Andrasch Starke kamen im letzten Lauf nicht in die Wertung, doch hatte Deutschlands fünffacher Championjockey immerhin acht Zähler auf seinem Konto. Der Sprengel-Schützling Soum hatte im letzten Wertungslauf unter Yutaka Take keine Chancen.










