Mit dem über 2000 Meter führenden Sachsen-Preis auf Listenebene stand in Dresden eine ordenliche Zugnummer auf dem Programm. Insgesamt sieben Aspiranten ließen sich in dem mit 20.000 Euro dotierten Rennen prüfen. Als Favoriten konnte man den von Hans-Jürgen Gröschel für den Rennstall Darboven trainierten Polish Vulcano ausmachen.
Eigentlich sind Vulkanausbrüche in dieser nicht zu erwarten, doch an diesem Tag musste man schon mit einem solchen rechnen. Und es kam tatsächlich wie Viele erwartet hatten. Unter Jockey Wladimir Panov zeigte der Lomitas-Sohn (Foto) warum er am Toto eine exponierte Stellung genoss. Unterwegs übte sich der ‚Vulkan‘, der als 26:10-Chance startete, allerdings in Zurückhaltung und überließ anderen Kandidaten zunächst das Feld. An die Spitze setzte sich zu Beginn der von Clemens Zeitz in Frankfurt trainierte Perfect Son. Unter Darren Moffatt bestimmte der Sabiango-Sohn lange das Tempo.
Dahinter sah man dann den eifrig beginnenden Gereon (Daniele Porcu) aus dem Quartier von Christian Zschache. Ihm folgte der Ebbesloher Eigelstein (Peter Schiergen) mit Champion Filip Minarik, der sich am Ende sehr gut verkaufte. Erst auf Rang fünf war dann der Favorit auszumachen.
Diese Reihenfolge hatte lange Bestand. Gereon führte das Feld durch den Schlussbogen auf die Dresdener Zielgerade. Nun beorderte Panov seinen Partner etwas weiter nach außen, wo er gleich auf freie Bahn kam und die Attacke setzten konnte. Der Lomitas-Sohn wurde in der Folge immer stärker. Innen kämpften weiter verbissen Gereon und der Asterblüte-Galopper Eigelstein, doch kamen sie an den Führenden nicht mehr heran. Gereon behielt im Kampf um das zweite Geld die Oberhand gegenüber Eigelstein.










