Nach Angela Kull-Höhn, die seit ihrem schweren Sturz auf Gutsbesitzerin am 12. Juni 2005 in Dresden im Vorjahr keinen Ritt ausüben konnte, ist Alessandro Schikora (Foto) sicher der „Pechvogel“ des Jahres 2006.
Gerade einmal elf Ritte, sieben in Wien und vier in Deutschland, vermochte der Jockey, der im Februar seinen 36. Geburtstag feiert, zu absolvieren, da ihn ihn immer wieder Verletzungen langfristig zurückwarfen.
So erlitt er am 2. März in der Morgenarbeit bei Peter Schiergen einen fünffachen Schlüsselbeinbruch, bis Mitte September der Bruch des rechten Handgelenks hinzu kam. „Immer, wenn ich mich wieder herangekämpft hatte, kam eine Verletzung, im Grund waren es ja Kleinigkeiten“ dazwischen“, meinte der Jockey, der es auf zwei Siege (München und Wien) brachte.
Seit Mitte Dezember gehört er zur Krefelder Mannschaft von Trainer Mario Hofer. Am Sonntag in Neuss will er in den Rennsattel zurückkehren. Derzeit bringt er 56 kg in den Sattel, „doch im Sommer werden es wieder wie gewohnt 54 kg sein“, so der Jockey, der auf sein Comeback brennt.
Einen Tag zuvor wird Torsten Mundry am Samstag in Dortmund in die Rennszene zurückkehren. Seinen letzten Einsatz absolvierte Peter Raus Stalljockey am 12. Dezember des Vorjahres, als er mit Stall Reckendorfs Egerton Platz sechs in der Cathay Pacific Hong Kong Vase, einem Gruppe-I-Rennen, auf der Rennbahn Sha Tin in Hong Kong erreichte, dem sich noch ein mehrtägiger Aufenthalt bei Andrasch Starke in Hong Kong anschloss.
„Ich will wieder reinkommen und werde deshalb an beiden Tagen in den Sattel steigen. „Ich habe bereits einige Ritte für Christian von der Recke und Carmen Bocskai sicher“, so der Jockey, der mit 1090 Siegen in der Statistik geführt wird.












