Für Sibylle Vogt hatte sich die Reise in ihr Heimatland gelohnt.
Am Sonntag gewann die Schweizer Amazone in St. Moritz mit dem von Milton Harris trainierten Mordred den „Testlauf“ für den Großen Preis von St. Moritz, und damit das Hauptrennen des ersten White Turf-Tages. Auch dieses ursprünglich auf 1800 Meter angesetzte Rennen, welches mit 20.000 Franken dotiert war, wurde aufgrund erschwerter Witterungsbedingungen über 800 Meter entschieden, weshalb man natürlich nicht von einer ernsthaften Probe für den Grand Prix sprechen kann.
Hinter Vogt kamen Arktisz und der von Mario Hofer trainierte De La Fayette über die Linie. Rang vier ging an den Ex-Deutschen Toscano unter Rene Piechulek. Durch die kurzfristige Entscheidung, die Rennen auf deutlich kürzerer Strecke auszutragen, sprach Mario Hofer in Dortmund von einer „Lotterie“. Sibylle Vogt jedenfalls hatte dann doch das richtige Los gezogen und bescherte dem vor Ort weilenden Milton Harris, der am Sonntag Geburtstag feierte, das perfekte Geschenk.












