Am Samstag 13.45 Uhr unserer Zeit ging er los, der millionenschwere Dubai World Cup-Tag in Meydan. Den „Eisbrecher“ gab dabei die Godolphin Mile, eine mit einer Millionen US-Dollar dotierte Gruppe II-Prüfung auf der Sandbahn (Zum Video). Und gleich wurde es „laut“ in der Wüste, denn Heavy Metal aus dem Rennstall von Sandeep Jadhav setzte sich unter Ryan Moore als 50:10-Favorit gegen Muntazah durch.
Der in diesem Jahr bereits in der Al Maktoum Challenge R1 und in den Firebreak Starkes siegreiche Exceed and Excel-Sohn Heavy Metal (zuletzt als 18:10-Favorit nur Vierter im Burj Nahaar) kam gleich gut auf die Beine und positionierte sich im Vordertreffen des kopfstarken Feldes. Als es um den letzten Knick ging, sah es bereits günstig aus für den sechsjährigen Wallach, der Mitte der Geraden alles im Griff hatte und einem leichten Sieg entgegen lief. Weitaus mehr Spannung bot der Kampf um den zweiten Platz, den sich mit dem letzten Galoppsprung Muntazah (Doug Watson) unter Jim Crowley gegen den japanischen Gast Adirato (Naosuke Sugai/Christophe Patrice Lemaire) sicherte.
Sieg-Jockey Ryan Moore gegenüber GaloppOnline.de: „Es war am Anfang nicht so leicht, wie es am Ende vielleicht aussah. Im ersten Viertel des Rennens mussten wir hart arbeiten. Als wir dann unseren Platz vorne gefunden hatten, hat er sich schön beruhigt und einen guten Rhythmus gefunden. Er ist ein hochklassiges Pferd, das die Bahn gut kennt, sich hier wohl fühlt und sicherlich zurecht gewonnen hat.“
Das vierte Geld sicherte sich Adrie de Vries auf der 70:10-Chance Musawaat (Fawzi Nass). Für einen Moment schien es, als könne der Klug-Stalljockey noch in die Dreierwette vorlaufen, doch sein Partner zog auf den letzten Metern nicht mehr ganz durch.












