Werner Haustein ist die Nummer Eins der deutschen Trainer. Zumindestens wenn man den Schnitt von Starts zu Siegen berechnet.
Am Samstag sorgte der fünfjährige Hengst Soliman in Madgeburg im höchsten Handicap des Tages (Agl.III/2050 Meter) für den fünften Saisonsieg seines Trainers (zum Video). Fünf Siege, das klingt nicht weiter ungewöhnlich, doch wenn man zu Grunde legt, dass der Tertullian-Sohn den ersten zehnten Start eines Haustein-Pferds in diesem Jahr markierte, kommt man auf einen Siegprozentsatz von 50.
Die Wettern hatten nicht unbedingt mit einem Erfolg von Soliman gerechnet, denn am Toto gab es eine Siegquote von 14,2:1. Doch Maxim Pecheur hatte seinem Partner im Vordertreffen ein tolles Rennen servieren können und so stand am Ende auch ein sicherer Sieg. Auch der Trainer hatte vor dem Rennen leichte Zweifel: „Ich hatte etwas bedenken wegen des festen Bodens nach der Hufverletzung, aber es ging ja alles gut.“
Eine halbe Stunde zuvor sorgten Helen Böhler und Janina Boysen für eine Frank Fuhrmann-Zweierwette im Herrenkrug. Der vorletzte Lauf der Sport-Welt Amateur-Trophy 2019 sorgte in der Entscheidung des Ausgleich IV-Rennens über 2050 Meter für richtig Spannung auf der Rennbahn.
Nur einer wird vermutlich recht entspannt gewesen sein: Frank Fuhrmann, denn es war früh zu erkennen, dass der Sieg in jedem Falle in sein Quartier gehen wird. Nur Luminist unter Helen Böhler und Novakovic mit Janina Boysen im Sattel kamen für den Sieg in Frage, sie lieferten sich ein packendes Duell mit dem besseren Ende für Böhler, die ihren vierten Lebenssieg in Deutschland feiern konnte (zum Video): „Ich hatte die Order von vorne zu gehen, heute hat es endlich mal gereicht“, so die zufriedene Siegreiterin.












