Die Hasslocher Meile, die am Donnerstag im Mittelpunkt einer sieben Rennen umfassenden Karte steht, ist wieder einmal eine so richtige Zugnummer am Donnerstag in der Pfalz. Nach einem zweiten Rang vor zwölf Monaten greift nun der von Toni Potters trainierte Shivas nach dem vollen Erfolg.
Mit der großen Erlaubnis von Laura Gabriel sehen die Chancen des Niederrader Gastes ganz gewiss nicht schlecht.aus. Vor ihm platzierte sich Anfang des Monats in Frankfurt allerdings Saibaba, die erneut ihren kapitalen Speed in die Waagschale warf und die Anwartschaft auf den ersten Saisonerfolg allemal unterstrich.
Gut vorstellbar, dass wie zuletzt in München, der vierjährige Ramiro erneut in der Favoritenrolle stehen könnte. Mit einem kurzen Kopf hatte sich der von Mirek Rulec trainierte Big Shuffle-Sohn des Stalles Turf Club Baden geschlagen geben müssen.
Das war für einen Jahresdebutanten gleich eine starke Vorstellung. Als frischer Sieger rückt Lawerenz (Foto) in die Startboxen, er schlug mit New Fandango und Shivas zwei Pferde, die nun in der Hasslocher Meile die Revanche suchen.
Beide treffen ihren Bezwinger nun günstiger, Formumkehrungen liegen somit in der Luft. Aus dem Düsseldorfer Erfolgsquartier von Sascha Smrczek reist Lord of Esteem an. Der Wallach traf zuletzt auf der Heimatbahn sehr starke Gegner, er verdient einigen Respekt.
Und wie offen die Meilenprüfung ist, beweist die Tatsache, dass mit Liszt, der sogar noch Heimvorteil genießt, ein weiteres Pferd im Feld ist, das nach letzten Eindrücken alle schlagen kann.









