Das Gestüt Harzburg konnte am Samstag stolz nach England blicken. Genauer gesagt nach Wetherby. Im John Smith’s Hurdle verteidigte der achtjährige Fair Along dort seinen Titel und gewann das Gruppe II-Rennen zum zweiten Mal in Folge.
Der von Philip Hobbs trainierte Alkalde-Sohn gewann durch den Sieg am Samstag sein bereits sechstes Stakes-Rennen im Hindernissport und ist damit eines der besten Hindernispferde, die Deutschland jemals nach England exportiert hat.
Am vorletzten Sprung musste man in Harzburg (das Foto zeigt Harzburg-Boss Andreas Kißler) etwas schwitzen, machte der schließlich zweitplatzierte Kayf Aramis einen bärenstarken Eindruck, musste sich dann aber doch Fair Along (zahlte 70:10 auf Sieg) geschlagen geben. Dritter wurde Tidal Bay vor Duc De Regniere.
Fair Along kostete als Jährling auf der BBAG Jährlingsauktion einst 10.000 Euro und wurde von Borje Olssen zugeschlagen. Er ist ein Halbbruder des dreifach listenplatzierten Tertullian-Sohnes Fairyland aus der Familie des klassischen Siegers Turtle Island und des Gruppe I-Hürdensiegers Bimsey.
Der Harzburger sollte aber nicht den einzigen Sieg eines Ex-Deutschen über Sprünge markieren. Im irischen Naas gewann der fünfjährige Sholokhov-Sohn Sweet Shock sein zweites Hürdenrennen in diesem Monat. Der Wallach, der bereits ein Bumper-Rennen gewann und auf Sieg 50:10 bezahlte, stammt aus der Zucht des Gestüt Wittekindshof.
Ebenfalls in Irland belegte der vom Gestüt Erlenhof gezogene und mittlerweile neunjährige Law Society-Sohn Catch Me Platz drei von vier Pferden in einem Gruppe III-Rennen.
In Frankreich landete mit dem vierjährigen Katenko erneut ein Sohn des in der Hinderniszucht groß eingeschlagenen Lavirco ein mit 43.200 Euro für den Sieger dotiertes Listenrennen in Auteuil.











