Der Donnerstags in Bad Harzburg umfasst eine Rennkarte in acht Akten, worunter auch ein Ponyrennen gleich zum Auftakt (15:45 Uhr ist Startzeit) seinen Platz gefunden hat. Der so starke Montini muss weiter ohne Wetten antreten, nachdem sein Reiter Robin Weber ihn in Hamburg kaum dirigieren konnte. Die Rennleitung möchte Montini zunächst im Rennen beobachten, ehe er wieder mit Wetten starten darf. Daher treten nur vier Pferde zum Bewetten an.
Auch die Vollblutrennen könnten quantitativ deutlich besser besetzt sein, doch im zweiten Rennen des Tages ist mit Neena (Foto) eine sehr talentierte Stute am Start. Der dreifache Championjockey Eduardo Pedroza ist im Sattel der High Chaparral-Tochter im Einsatz, die von Andreas Wöhler in Ravensberg trainiert wird.
Neena lief im letzten Jahr in Baden-Baden im Preis der Jährlingsauktion auf den zweiten Platz, doch wurde sie auf Rang vier zurückgestuft. Nach einem standesgemäßen Erfolg zu Beginn dieser Saison ging es zunächst noch nicht so recht weiter für die Vierjährige, zweimal lief sie in Listenrennen für die Stuten nicht so stark und tritt nun am Donnerstag in einem Altersgewichtsrennen über 2400 Meter an.
Personal Power könnte für Christian von der Recke zu einem ernsthaften Gegner in dieser Prüfung aufsteigen, der momentan so Filip Minarik ist im Sattel angegeben.
Auch im Preis der Stadtwerke Bad Harzburg, einem Jagdrennen über 3550 Meter, wird wieder guter Sport geboten, die Besucher der Rennbahn „am Weißen Stein“ kommen in puncto Hindernisrennen wirklich voll auf ihre Kosten. Der noch am Sonntag im Seejagdrennen zweitplatzierte Alanco ist wieder mit von der Partie und könnte am Donnerstag den Treffer für Julian Marinov und Trainerin Elfi Schnakenberg nachholen.
Cevin Chan reitet die zweite Schnakenberg-Farbe, Brennus, der ebenfalls Chancen anmeldet. Das Schnakenberg-Duo muss vier Konkurrenten hinter sich lassen, um erneut mit dem Sieg davonzukommen.
Im Ausgleich III, der unter dem Patronat von Telekom gelaufen wird, ist mit Kalypso King auch ein Dreijähriger mit von der Partie. Die Form von Hans-Jürgen Gröschel könnte zwar etwas besser sein, doch ist der Kingsalsa-Sohn des Stalles Bergholz bestimmt auch ganz vorne kein Überraschung. Andreas Wöhler stellt hier mit Talisman (E. Pedroza) ebenfalls einen interessanten Kandidaten, der an einem guten Tag immer gewinnen kann.










