Harleys Santarius als Hindernispferd nach Irland verkauft

Mit dem vierjährigen Santarius wechselt seit längerer Zeit mal wieder ein prominenterer deutscher Galopper in den National Hunt-Sport, und zwar nach Irland. Ulrich Langenbach hat seinen dreimal erfolgreichen vierjährigen Hengst an Barry Connell verkauft, einen der größten Besitzer von Hindernispferden in Irland.

Der frühere Amateurreiter und heutzutage als Börsenhändler tätige Connell hat aktuell beispielsweise den fünfjährigen Minsk auf der Bahn, der in seinen gelben Farben mit der blauen Schärpe in diesem Jahr nach einem zweiten Gruppe II-Platz Gruppe I-Vierter wurde.

Zuletzt in den Schlagzeiten tauchte Connell auf, als er im Januar nicht weniger als 375.000 Euro für den ebenfalls fünfjährigen Golantilla bezahlte, der nach einem Sieg in einem Point-to-Point-Rennen zuletzt in einem Bumper in Cork mit 13 Längen Vorsprung ungeschlagen blieb.

Santarius Kaufpreis ist nicht öffentlich gemacht worden. Nach Platz zwei zum aktuellen Meydan-Doppelsieger Kassiano Ende September in einem Auktionsrennen in Hannover und einem vierten Gruppe III-Platz zu Seismos hatte der Intendant-Sohn zuletzt als B-Sechster in Chantilly enttäuscht. Er soll zu Thomas Mullins in Training gehen.

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