Am Sonntag geht es im Hamburg weiter mit dem pferdewetten.de – Großen Hansa-Preis (70.000 Euro) der Gruppe II weiter (Zum Langzeitmarkt). Man erinnert sich noch an das Jahr 2014 als in diesem 2400 Meter-Rennen der Stern des von Andreas Wöhler, damals noch für Dr. Christoph Berglar, trainierten Protectionist endgültig aufging und der Monsun-Sohn zu seinem ersten Gruppe-Sieg kam (Zum Video).
Seitdem ist viel passiert. Es folgte Protectionists zunächst anteiliger Verkauf nach Australien, verbunden mit einer der Sternstunden des deutschen Rennsports: der Sieg im Melbourne Cup 2014. Danach lief es „Down under“ alles andere als Rund für den mittlerweile Sechsjährigen und man überstellte ihn wieder in die Obhut von Andreas Wöhler, der dem Hengst Zeit gab und Protectionist am 5. Mai in Düsseldorf in blendender Verfassung herausbrachte. Dem leichten Sieg auf dem Grafenberg folgt nun der Start im Hansa-Preis, wo der Monsun-Sohn in Besitz von Australian Bloodstock unter Eduardo Pedroza auf acht Gegner treffen wird. Er gilt als Favorit. Zu einem der schärfsten Konkurrenten zählt sicherlich der nachgenannte Iquitos (Ian Ferguson). Der Schützling von Hans-Jürgen Gröschel gewann zuletzt den Großen Preis der Badischen Wirtschaft und kann getrost als Aufsteiger des Jahres bezeichnet werden und der nun gleich den nächsten Coup folgen lassen kann. Ian Ferguson wird Iquitos reiten, da Leichtgewichts-Jockey Norman Richter, der in Baden in Sattel saß, zuviel Blei tragen müsste. Bei anderer Gelegenheit wird Richter wieder im Sattel des Adlerflug-Sohnes sitzen.
Ebenfalls stark zu beachten ist Jean-Pierre Carvalhos Ullmann-Galopper Guignol (Filip Minarik) und auch Sirius (Stephen Hellyn) aus dem Löwe-Stall ist als Gruppe I-Sieger immer brandgefährlich. Zwei Stuten befinden sich auch noch im Feld. Dies ist zum Einen Toni Potters Techno Queen (Adrie de Vries) und zum anderen Roland Dzubasz‘ dreijährige Meergörl (Michael Caddedu), die sich nach ihrem ersten Platz im Hoppegartener Diana-Trial nun erstmals gegen die älteren Pferde beweisen muss. Mehr zum Hamburger Renntag lesen Sie in der „Sport-Welt“, die am Freitag erscheint.












