Hannover: Ascot Feeling und starker Galopprennsport

Die Landeshauptstädter machen Galopprennen nicht nur zum Topevent, sondern auch das Rahmenprogramm kann sich sehen lassen: Autogrammstunden mit Tagesschau-Sprecherin Judith Rakers und Comedian Olvier Pocher, ein Hutwettbewerb sowie Mitmach-Tanzshow für Kinder und ein Ascot-Garden zum Bummeln machen Vorfreude.

Aber auch die 10-Rennen-Karte wartet neben dem Gruppe-Rennen noch mit weiteren sportlichen Highlights auf. So z.B. mit dem als vierte Tagesprüfung ausgeschriebenen Großen Preis der Eilert-Bauunternehmung.

Das Listen-Rennen wendet sich an zwölf dreijährige Stuten, ist mit 20.000 Euro dotiert und führt über 2000 Meter. Höchstgewicht trägt die am Grünen Tisch als Gruppesiegerin erfolgreiche Wasimah, die auf der Neuen Bult das Maß aller Dinge in diesem Listenrennen sein sollte (Zum Langzeitmarkt).

Auch wenn der sich anschließende Ausflug der Desert Prince-Tochter nach San Siro nicht von Erfolg gekrönt war, lesen sich die Abstände zur Siegerin in Mailand als nicht allzu weit. Und Wladimir Panov kennt sie schließlich bestens, so dass wir der Gröschel-Vertreterin hier wieder eine starke Vorstellung zutrauen.

Zu achten hat Wasimah besonders auf die Schlenderhanerin Imagery, die den Sprung in die Listenklasse gleich bewerkstelligen konnte. Vielleicht holt aber auch Waldtraut zum großen Wurf aus. Die Brümmerhoferin von Patron Gregor Baum zeigte zuletzt im Düsseldorfer Klassiker als Dritte zu Electrelane und Cherry Danon eine famose Leistung, die auch von der Stallgefährtin prompt bestätigt wurde.

Waldemar Hickst vertraut auf Ouvea und Stall Dipolis It’s Holly, die einen Sprung bewältigen müssen. Interessanter erscheint da schon mit All for you eine Ittlingerin, die von Paul Harley in Warendorf vorbereitet wird. Ihr fünfter Rang aus dem Hoppegartener Diana Trial liest sich jedenfalls gut genug, um hier ein Wörtchen mitzusprechen.

Den Renntag eröffnen, erster Start ist gegen 14.00 Uhr, werden die Zweijährigen, bei denen sich die Ebbesloherin Winterzeit gegen eine achtköpfige Hengsteschar bereits schadlos halten kann.

Gespannt sein darf man auch auf das Revival von Gruppe I-Sieger Durban Thunder, der für den Stall Tinsdal in einem harmlos anmutenden Altersgewichtsrennen nach siebenmonatiger Pause sein eigentlich für Hamburg vorgesehenes Comeback geben wird.

Hier zählt wohl auch die seit Oktober nicht mehr am Ablauf gewesene Wittekindshoferin Next Holy, eine listenplatzierte Stute aus dem Schiergen-Quartier, zu seinen stärksten Gegnern.

In der sich anschließenden Wettchance des Tages werden des weiteren 15.000 Euro Ausschüttung garantiert. Dreizehn Gegner sorgen wie gewohnt für reichlich Wettalternativen. Der Vorstand des Hannoverschen Rennvereins e.V. bedankt sich in diesem Zusammenhang bei seinen Sponsoren für die Unterstützung eines gewiss ereignisreichen Renntages.

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