Hannon-Stute Penny’s Gift zu stark f?r deutsche Ladies

Sie kam schon mit einer Bombenform im Gepäck auf den Düsseldorfer Grafenberg, die von Richard Hannon für die Familie Brown trainierte Tobougg-Tochter Penny’s Gift. Ein sechster Platz in den 1.000 Guineas in Newmarket, nur minimal von der Dritten geschlagen, war eine Leistung, nach der sie in den 89. German 1.000 Guineas die Favoritin sein musste.

Und dieser Rolle (Quote 28:10) wurde sie dann auch vollauf gerecht. Aus der inneren Startbox hatte Jockey Richard Hughes die Engländerin gleich an die Pole-Position beordert, und man hatte zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, dass die Favoritin, die unterwegs von Lukrecia begleitet wurde, in Schwierigkeiten kommen würde.

Zwar kamen in der Zielgeraden sofort die Angriffe der Gegnerinnen, doch konnte Penny’s Gift immer wieder zulegen, war am Ende knapp voraus. Die stärkste Konkurrentin schien lange Zeit die Französin Entre Deux Eaux zu sein, doch mit einer starken Speedleistung verhinderte die von Andreas Löwe trainierte Fabiana die Zweierwette der Gäste. Hals-Kopf waren die Abstände im Ziel auf den ersten drei Plätzen (Video ansehen).

Platz vier ging eindreiviertel Längen zurück an die Bona-Stute Norderney, die zwar ihre erste Niederlage hinnehmen musste, aber dennoch ein gutes Rennen lief.

Somit gab es den ersten ausländischen Sieg in diesem Stutenklassiker seit dem Jahr 2000, als Crimplene das Rennen ebenfalls nach England entführte. ‚Sie ist eine verdammt harte Stute, konnte immer wieder zulegen‘, ich war mir immer sicher, auch wenn es knapp war‘, so Richard Hughes nach dem Rennen.

Zufrieden war auch Trainer Andreas Löwe mit dem Laufen von Fabiana. ‚Leider hatte sie nicht den besten Rennverlauf, musste viel außen herum. Dennoch darf es für sie nicht weiter sein, sie ist kein Diana-Pferd, wir werden auf derartigen Distanzen bleiben‘, so der Kölner Trainer.

‚Sie ist gut gelaufen, doch der Weg wurde ihr etwas zu weit‘, sagte Trainer Robert Collet nach dem Rennen über Entre Deux Eaux.

Die stark beachtete Brümmerhoferin Addicted, die zuletzt noch das Schwarzgold-Rennen in Köln gewonnen hatte, war zu keinem Zeitpunkt prominent und kam nur als Letzte über die Linie. ‚Sie kam schon schlecht vom Start und hatte dann nie eine Lage‘, so Trainer Torsten Mundry.

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