Ein Jahr nach dem Sieg mit Walodja könnte Trainer Hans-Jürgen Gröschel am Samstag erneut den Sieger im Iffezheimer Haniel-Rennen (Ausgleich II) stellen. Der dreijährige Hengst Turgenjew hat seinen ersten Versuch in dieser Klasse anlässlich des Ostsee-Meeting in Bad Doberan mit Platz drei abgeschlossen und dabei bewiesen, dass er sich in dieser Klasse zurechtfinden wird.
Als Reiter wurde Andreas Suborics verpflichtet, der schon so manchen Sieger aus dem Hannoveraner Gröschel-Stall ins Ziel gebracht hat. Höchstgewicht trägt Don Carinio, der unter Stalljockey Eddie Pedroza antritt und mit diesem unlängst an der Ostsee den ersten Erfolg seit 2007 landete.
Gespannt sein darf man mit Sicherheit auf Freminius, der hier im Frühjahr ebenso erfolgreich blieb wie Wochen später während des Hamburger Tage rund um das Derby. Dass ihm eine Woche später an gleicher Stätte eine Niederlage beigebracht wurde, dürfte seiner hohen Einschätzung keinen Abbruch getan haben. Iffezheimer Interessen vertreten mit Halstead Heroe, und Romantic Man zwei Starter, die man als Formpferde bezeichnen darf. Mit Zoran, Prince Vince und Sentimento ist ein dreiköpfiges Aufgebot aus München dabei, das seine Chancen an der Oos sucht.
Listen-Status besitzt das über die Hürden führende und Vierjährigen vorbehaltene Markgraf Berthold-Rennen, in dem wie im Ausgleich II 12.000 Euro auf Sieger und Platzierte warten. Star im Feld ist ohne Übertreibung der vierjährige Ostland (Foto), der Anfang April die so genannte große Saison 2009 mit dem Sieg im Grand Prix Aufgalopp in Köln eröffnete, danach aber bei sämtlichen drei folgenden Starts im geschlagenen Feld einkam.
Daraufhin entschloss man sich zum Wechsel in den Hindernissport, der bei Trainer Peter Schiergen durchaus kein Schattendasein führt.
Die Rennpreiserhöhungen in den Handicaps haben zu bemerkenswerten Starterfeldern geführt. Viele der neun Rennen platzen aus allen Nähten und avancieren damit wie früher zu den berüchtigsten Iffezheimer ‚Wetträtseln‘.










