Hammer-Dreij?hrigen-Rennen: Das sind die Highlights

Es werden die Hammer-Rennen des Wochenendes. In Frankfurt und Mülheim steigen jeweils zwei hochinteressante Prüfungen für den Derby-Jahrgang. Jede Menge Hoffnungsträger präsentieren sich. Wer dient sich hoch?, das ist die Frage.

Die Stuten sind über 1400 Meter am Mülheimer Raffelberg unter sich, neben bereits profilierten Ladys sind auch einige hochgehandelte Debutantinnen am Start. Bereits 79 Kilo führt die von Waldemar Hickst (Foto) aufgebotene De la Vista. Die am Platz von Uwe Ostmann trainierte A Million Dollars könnte je nach Abschneiden auf das Iffezheimer Scherping-Rennen zielen.

Aus Iffezheim reist Molly Maxima an, Auenquelles rechte Schwester vom einstigen Winterfavoriten Molly Max lief im Vorjahr bei beiden Versuchen in die Platzierung, wird von Karen Haustein trainiert. „Viel Meinung“ ist auch bei Wonderful Time vorhanden.

Gute Meriten – u.a. ein Sandbahnsieg – kann auch die von Mario Hofer trainierte Mona Lisa vorweisen. Steffi Hofer reitet die Spinning World-Tochter, die für bessere Sprintprüfungen Nennungen besitzt.

In der zweiten Dreijährigen-Tagesprüfung in Mülheim sind über 2300 Meter die Steher gefragt. Der von Erika Mäder trainierte Der Spieler wird in seinem Stall als Derby-Kandidat gehandelt, besitzt zudem auch Nennungen für das Bavarian Classic und für die Kölner Union-Rennen. Auch Ostland, den Peter Schiergen für den Stall Hornoldendorf trainiert, kam in dieser Saison bereits auf Platz zwei über die Linie.

Uwe Ostmann bietet gleich zwei Pferde auf, wobei Auenquelles Turfblume unter den jungen Sandra Koblitz in die Startboxen einrücken wird. Die Lando-Tochter ist in allen großen Stutenrennen eingetragen. Terence Hellier sitzt auf Valdino, der bereits Wallach und erstmals am Start ist. Die von Andreas Wöhler aufgebotene Salonnähe ist noch im Preis der Diana eingetragen. Noch im Aufgebot für das Französische Derby ist der von Andreas Löwe aufgebotene Akiem.

So sollte man von dem debutierenden Kutub-Sohn gleich eine entsprechende Vorstellung erwarten. Classic Tiger, den Horst Steinmetz mit Marvin Suerland ins Rennen schickt, sollte die letzte Kölner Form auf zu schwerem Boden schnell vergessen lassen.

Zu einer richtigen Nagelprobe dürfte der Auftritt der Schiergen-Stute Kalpyrnia im Ausgleich III sein. Zu einem richtungsweisenden Kräftemessen kommt es in einer dreijährigen Maidenprüfung über 2000 Meter am Sonntag in Frankfurt.

Im Aufgebot für das Derby Italiano steht der von Hans Blume trainierte Evening Boy. Nicht gering gehandelt wird der Ittlinger von Peter Rau trainierte Scolari, der im Vorjahr bei seinem einzigen Start in die Platzierung lief.

Den gleichen Dress trägt Lancetto, der allerdings von Mario Hofer trainiert und von Andraes Helfenbein geritten wird. Auch er besitzt eine Derby-Nennung, darüber hinaus auch eine für den Grand Prix de Paris in Longchamp. Peter Schiergens Giulani muss nun zeigen, wohin sein Weg führt.

Eine erste Standortbestimmung ist dieses bärenstark besetzte Maidenrennen auch für den erstmals aufgebotenen Röttgener Daressalam, der von Waldemar Hickst nach Franfurt entsandt wird. Und dass der formstarke Tequila Arrogance das „Derbypferd“ von Horst Steinmetz ist, macht die Sache in dieser Maidenprüfung um ein weiteres Detail interessanter.

In der zweiten Frankfurter Tagesprüfung für den Derby-Jahrgang versucht der von Andreas Wöhler aufgebotene Dr Doctor, nach seinem Sandbahnerfolg auch auf Gras zu punkten. Ein besonderes Augenmerk sollte man auf Night Prince werfen. Im Vorjahr platzierte sich Night Prince beim einzigen Versuch in Köln, die Maidenprüfung gewann Liang Kay.

Und schließlich sollte man noch einen Blick auf den Lotto Hessen Cup werfen. In diesen Ausgleich III schickt Andreas Wöhler den vor kurzem erfolgreichen Solapur.

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