Hamburg mit Top-Araberrennen: 20-facher Sieger kommt!

Hamburg ist nicht nur Schauplatz des Idee 140. Deutschen Derbys – hier gehen am Wochenende auch hochkarätige Prüfungen für Arabische Vollblüter über die Bühne. Es sind sogar die Top-Events dieser Spezies in Deutschland. Sheikh Mohammed Bin Abdullah Bin Khalifa Al Thani aus Katar hat sein Spitzenpferd Al Dahma für den Qatar Cup für 4jährige und ältere Pferde genannt.

Die Stute ist keine Unbekannte in Hamburg, gewann sie doch bereits 2007 dieses Rennen! Die Wunderstute stammt von Amer, der in Züchterkreisen als der „Northern Dancer“ der Araberzucht bezeichnet wird.

Al Dhama blickt auf eine Rennleistung von bislang 20 Siegen und 8 Plazierungen zurück – allein in 2009 errang sie bereits 3 Siege in wichtigen Rennen (Coupe d’Europe / Chantilly (2000 m), HH The Emir’s Sword / Doha (2400 m), Qatar Intern. Trophy / Doha (1600 m)) und hat damit ihre Lebensgewinnsumme auf über 1,6 Mio Euro gesteigert.

Ihre härteste Konkurrenz ist der Sieger des Qatar Cups im letzten Jahr, Badad (v. Tidjani) aus dem Stall von H.H. Sh Mansoor bin Zayed Al Nahyan in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Allerdings mußte sich Badad gegen Al Dahma bereits am 31.5. im Coupe d’Europe geschlagen geben und auch seine Lebensgewinnsumme beträgt „nur“ 10% von Al Dahmas.

Ebenfalls von Amer stammt Al Dhamas Stallgefährte General, der in 2009 bislang mit zwei Siegen und einem dritten Platz in Qatar überzeugen konnte. Auch unter den dreijährigen finden sich einige Amer-Nachkommen, die zu ihrem ersten Auslandsstart gemeldet sind.

Aus Marokko wird aus dem Rennstall von Dr. Azzedine Seddrati Moubtassim erwartet, der in Casablanca, Rabat und Tripolis lief, dabei viermal als Sieger.

Unter den europäischen Teilnehmern ist Amor Amor zu nennen, der mit Nougatin einen französischen Vater hat und aus der Zucht der Fürstin zu Fürstenberg stammt. 2007 erreichte er hier in Hamburg einen beachtlichen dritten Platz gegen härteste Konkurrenz aus Qatar; er lief dieses Jahr in Hoppegarten beim Prix Barour de Cardonne als Sieger über die Ziellinie.

Die dreijährigen Arabischen Vollblütern treten im „Doha Cup“ gegeneinander an. Hier gehen zwei Amer-Kinder an den Start, die bereits Rennerfahrung in Doha gesammelt haben, wie auch zwei Debütanten aus Deutschland und Holland. Als Lokalmatador geht auch der Sieger der beiden Futurity-Rennen in Dortmund und Mülheim, Terach El Samawi, an den Start.

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