Während der Woche hatte Adrie de Vries mit 57 Zähler an der Spitze der Reiterstatistik gelegen. Der vierfache, amtierende Champion Eduardo Pedroza wollte dies jedoch nicht auf sich sitzen lassen. Der Stalljockey von Andreas Wöhler reiste nach Halle, um dort seine Chancen wahr zu nehmen. Sechs Ritte standen auf den Passendorfer Wiesen an.
Mit nur einem Punkt Rückstand gegenüber Adrie de Vries war Pedroza nach Halle gereist, um gleich im ersten Rennen mit seinem Kontrahenten gleich zu ziehen.
Im Preis der Lichtenauer Mineralquellen war der Champion über 1350 Meter mit der von Jutta Mayer aus München entsandten Dance Every Dance unterwegs. Schon Mitte der Geraden zeichnete sich ab, das es gegen die Münchner Stute keine Mittel geben würde. Leicht setzte sich Dance Every Dance gegen Ottofee (M.Rotering/M. Pecheur) und dem lange führenden Glengoyne (F. Fuhrmann/A. Best) durch.
Bei dem Gleichstand mit de Vries wollte es ‚Eddie‘ aber nicht belassen. Auch das Hauptrennen des Tages, ein Ausgleich III über 1750 Meter, wurde eine Beute des gebürtigen Panamesen. Für seinen Arbeitgeber Andreas Wöhler kam er mit Fly Osoria gegen Arriba Directa (D. Moser/Cl. Werning) und Caesarion (H.-J. Gröschel/K. Irmer) sicher zum Zuge.
Im Preis der Niehoff-Vartinger (Agl. IV, 1500 Meter) belegte Eduardo Pedroza mit Giant Cat, ebenfalls aus dem Stall von Jutta Mayer einen vierten Platz. In dieser Prüfung siegte Big Red Dragon aus dem Stall von Frank Fuhrmann mit Andre Best im Sattel.
Ein vierter Platz sprang für den Champion auch mit Havealittledream für Dragan Illic im Halplus Erdgas-Rennen heraus. In diesem Ausgleich IV über 1200 Meter kam New Parodie (M.Megsner) unter Jonathan Pascal Werning zum Sieg, der im letzten Rennen mit Leu (W. Busch) ebenfalls zu einem zweiten Tagestreffer kam.
Am Ende des von der Sonne verwöhnten ersten Saisonrenntages in Halle führt Eduardo Pedroza mit 58 Treffern die Jockeystatistik nun wieder an.












