Genau die Hälfte der sechs PMU-Rennen im belgischen Mons am Montagabend ging in deutsche Trainingsquartiere. Das wertvollste Rennen war zum Abschluss eine über die Cup-Distanz von 3450 Meter führende Altersgewichtsprüfung mit einer Dotierung von 8.000 Euro. Unterwegs sah man Aegaeus immer in glänzender Haltung. Aber in der Zielgeraden schoss hart innen der von Sascha Smrczek trainierte Knock Out mit Miguel Lopez heran und ganz leicht zum Totokurs von 74:10 noch zum Sieg gegen Coeur Link (Dr. Andreas Bolte) und Aegaeus (Christian von der Recke). Somit gab es eine rein deutsche Dreierwette zu notieren.
Über 2100 Meter ging es in einem Verkaufsrennen (4.800 Euro), das sich der unverwüstliche elfjährige Wallach Kimbar mit Jozef Bojko nach einer guten Speedleistung für den Stall von Katja Gernreich in Neuss sicherte. Die belgischen Gäste Third Half und Primo Paco folgten dahinter. Der letztjährige Seriensieger Kimbar ging sogar als 33:10-Favorit an den Start.
Sieg Nummer drei war durch Manolito (Axel Kleinkorres) fällig, der wie schon vor zwei Wochen in Mons völlig überlegen als 17:10-Chance mit Stephen Hellyn vor Spark und All Dynamite ein Altersgewichtsrennen (4.000 Euro) über 2300 Meter gewann.
Neben dem Sieg mit Kimbar konnte Jockey Jozef Bojko auch noch mit der dreijährigen Lady Lovelace aus dem Quartier von Peter Lanslots gewinnen. Allerdings blieb Esther Ruth Weißmeier mit dem England-Import Taqarrob ihrer Mutter Regine Weißmeier dahinter nur ganz knapp geschlagen. Mit Platz zwei musste sich das Weißmeier-Team auch zu Beginn in einem Handicap (8.000 Euro) über 1500 Meter mit Ipos begnügen, der 58:10 auf Platz bezahlte.










