Wer vor dem Prix de l’Arc de Triomphe darauf gewettet hätte, die Wunderstute Treve würde nicht unter den ersten drei landen, hätte gutes Geld gewonnen. Zwischenzeitlich bis auf 18:10 heruntergewettet, war die fünfjährige Motivator-Tochter heiße Favoritin auf den Sieg im wichtigsten Rennen der Welt. Der Rest ist Geschichte. Knapp 2 ½ Längen hinter Golden Horn wird Treve nach 2400 Metern nur Vierte.
Die Dreierwette im Arc ohne Treve. Vorstellen konnten sich das nur wenige. Einer von ihnen war Albert Steigenberger. Bei den Tipps unter zahlreichen Experten war der Sport Welt-Redakteur und Besitzer solcher Klassepferde wie Platini der Einzige, der seine Dreierwette tatsächlich ohne Treve schrieb.
Steigenberger war aber nur einer von wenigen. Die meisten Wetter fanden in Treve ihr Stellpferd. So auch beim neuen „RaceBets 6er“, der neuen Sechserwette beim offiziellen Wettanbieter des deutschen Rennsports. Zum zweiten Mal nach dem Grossen Preis von Baden ließ sich der „RaceBets 6er“ spielen, der Buchmacher lobte einen Jackpot von 33.333 Euro aus.
Doch ohne Treve in der Top 3 war ein Treffer schier unmöglich. Und so gelang es am Ende auch keinem Kunden, den Jackpot zu kassieren. War dies in Baden-Baden noch 34 Kunden insgesamt 40-mal gelungen, schaffte es nach Informationen von RaceBets tatsächlich ein Kunde fünf Richtige auf den Schein zu bringen.
„Das es im Arc nicht leicht werden wird, die ersten Sechs zu tippen, war natürlich klar. Das Treve dann nicht einmal unter den ersten drei war, machte die Sache dann noch schwerer. Die meisten Kunden haben viele Taler eingesetzt und viel durchkombiniert. Aber meist eben mit Treve vorne dabei“, erläutert Oliver Sauer, Marketingleiter von RaceBets. Wäre die von Aidan O’Brien trainierte Stute Found anstatt des Außenseiters Erupt Fünfte geworden, hätte der Kunde nach RaceBets Informationen tatsächlich einen wahren Glückstreffer gelandet.
Golden Horn (60:10) vor Flintshire (170:10), New Bay (65:10), Treve (20:10), Erupt (260:10) und Free Eagle (170:10) lautete am Ende die Reihenfolge für die ersten sechs Pferde im Arc. Die Favoritin wird Vierte, der zweite Favorit siegt, der dritte Favorit wird Dritter. Vor allem mit Erupt, weniger als vier Längen geschlagen, hatten nur wenige gerechnet.
Ein Treffer im 6er wäre dann wohl eher Glücksache. „Ohne Glück kann man das Ding nicht treffen. Aber man darf nicht vergessen, dass die Teilnahme ja auch kostenlos ist“, so noch einmal Sauer. Beim „RaceBets 6er“ setzt man einfach Taler ein, die man zuvor durch das Abgeben von Wetten erspielt hat.
Nach Informationen von RaceBets soll die nächste Sechserwette zum Breeders‘ Cup Classic abgehalten werden (Zum 6er). Dann könnte es zum großen Duell des Triple Crown-Siegers American Pharoah und Aidan O’Briens bestem Rennpferd Gleneagles kommen. Die ersten Taler kann man bereits an diesem Wochenende, sowohl am Samstag in Newmarket als auch am Sonntag in Köln (Zur Rennkarte), sammeln.












