Guignol am Sonntag mit Boudot in Chantilly

Der von Jean-Pierre Carvalho für den Stall Ullmann trainierte Cape Cross-Sohn Guignol tritt am Sonntag im zur Gruppe II zählenden und mit 130.000 Euro dotierten Grand Prix de Chantilly an. Pierre-Charles Boudot wird den Vierjährigen bei seinem Gruppe-Debüt im Heimatland seines Trainers in der über 2400 Meter führenden Prüfung reiten. Leicht wird es für den Ullmann-Galopper sicher nicht. Aber seine letzte Form, der dritte Platz aus dem Hoppegartener Preis von Dahlwitz, ist am vergangenen Sonntag riesig aufgewertet worden, als der in Berlin hinter Guignol viertplatzierte Iquitos den Großen Preis der Badischen Wirtschaft gegen den Dahlwitz-Sieger Articus gewinnen konnte. Das Team um Guignol wird verständlicherweise mit viel „Mumm“ nach Frankreich reisen, auch wenn sich im achtköpfigen einige Hochkaräter tummeln (Zum Langzeitmarkt). 

Wie etwa der von Corine Barande-Barbe trainierte Prix Exbury- und Prix d‘Harcourt-Sieger Garlingari, der in seinem Stall schon so etwas wie der Nachfolger des Klasse-Wallachs Cirrus des Aigles ist. Der Linngari-Sohn kam nach zwei Gruppe-Erfolgen zuletzt im zur Gruppe I zählenden Prix Ganay an den Start und präsentierte sich als Dritter erneut von bester Seite.

Auch der in Besitz von Qatar Racing befindliche vierjährige Danehill-Sohn aus dem Rennstall von Francis-Henri Graffard zählt im Grand Prix de Chantilly zu den Teilnehmern und kehrt nach einem Versuch auf höchster Ebene in die tiefere Klasse zurück. Dort trifft er wie Garlingari schon zum dritten Mal in diesem Jahr auf Ming Dynasty (Mikel Delzangles). Der vierjährige King‘s Best-Sohn vertritt ebenfalls die Interessen von Qatar Racing, die den Hengst aber gemeinsam mit den Wildenstein Stables besitzen. Ein gefährlicher Starter kommt aus dem Quartier von Erfolgs-Trainer Alain de Royer-Dupre und heißt One Foot In Heaven. Der vierjährige Fastnet Rock-Sohn ist zweifacher Saisonsieger. Er gewann den Prix Lord Seymour auf Listen-Parkett gegen Tiberian, später der Treffer auf Gruppe III-Level im Prix d‘Hédouville, als er Andre Fabres Harlem – auch er zählt zum Aufgebot – mit einer Länge in die Schranken wies. Dritter wurde Grey Lion. Der Ammerländer,  wie Khalid Abdullahs Harlem von Championtrainer Andre Fabre vorbereitet, ist im Prix de Chantilly ebenfalls mit von der Partie, hat nach den jüngsten Eindrücken aber nur Außenseiterchancen.

 

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