Drei Pferde hatte Andreas Wöhler am Sonntag im Fritz Henkel Stiftung-Rennen (ex Meilen-Trophy), der Gruppe III-Prüfung über 1600 Meter. Dabei war der von Stalljockey Bauyrzhan Murzabayev gerittene Lacento das am Toto das am stärksten gefragte Pferd, und auch Axana, die Clement Lecoeuvre im Sattel hatte, hatten die Wetter beachtet (zum Video).
Doch es war das dritte Wöhler-Pferd, die fünfjährige Stute Sanora aus dem Besitz des Schweizer Stalles Chronos. Die Soldier Hollow-Tochter war unter Jozef Bojko als 17,6:1-Außenseiterin ins Rennen gegangen, und siegte mit einer halben Länge Vorteil vor Runnymede, Dritter wurde Thorin von dem es wieder eine halbe Länge bis zu Axana war, hinter der der lange Führende Los Campanos Fünfter wurde.
Der als 3,9:1-Favorit ins Rennen gegangene Aviateur machte sich in der Endphase vom letzten Platz kommend zwar noch besser bemerkbar, doch reichte es für den Hengst nur noch zum sechsten Platz, da die vorderen Pferde nicht zurück kamen.
„Das war unser Geheimtipp für dieses Rennen, und sie hat gezeigt, warum sie unser Geheimtipp war. Lacento hatte jetzt nicht das ideale Rennen, er macht wohl jetzt im Listenrennen weiter. Axana hatte nicht das glücklichste Rennen, sie wäre sonst platziert gewesen, sie ist nach der Pause aber sehr gut gelaufen“, so Andreas Wöhler nach dem Rennen. „Sie ist sehr konstant, sie ist wie ein Güterzug, sie rollt immer weiter“, erklärte Siegreiter Jozef Bojko nach dem Rennen über die Siegerin.












