Sieben Pferde streben am Sonntag in die Grafenberger Meilen-Trophy, jenem Gruppe II-Rennen über 1600 Meter, das man in der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens am Sonntag zu sehen bekommt. 70.000 Euro stehen über der Gruppe II-Prüfung und mit Alianthus tritt dabei der Rekordhalter an Gruppesiegen in Deutschland in der Rennzeit 2011 an. Der Hernando-Sohn hat in diesem Jahr bereits drei Gruppe-Rennen gewonnen, scheint ein Spätberufener zu sein.
In Düsseldorf hat der Sechsjährige bereits zwei Mal auf Gruppelevel die Oberhand behalten, findet sich zudem auf jedem Boden zurecht. Je weicher, desto besser – so lautet das Credo bei Alianthus. Da für die nächsten Tage durchaus auch immer wieder Niederschläge angesagt sind, sollte das Geläuf am Sonntag im gutem bis weichen Zustand sein und somit optimal für den Hengste aus dem Stall von Jens Hirschberger.
Im Grunde genommen spricht erneut nichts eggen den Ullmann-Crack. Wäre da nicht ein gewisser Emerald Commander und auch eine Lips Poison. Der Pivotal-Sohn aus dem Godolphin-Lager siegte noch 2010 im Oettingen-Rennen in Baden-Baden und in Einstellung dieser Form wäre er sicher ein großer Prüfstein auch für einen Alianthus.
Auch er fühlt sich auf weichem Untergrund noch besser aufgehoben und der französische Jockey Mickael Barzalona reist nach Düsseldorf. Vielleicht zelebriert er ja seinen Sieg – so er denn zustande kommt – auch wieder so extravagant wie den Sieg mit Pour Moi im Englischen Derby vor ein paar Wochen.
Doch die deutsche Fraktion ist ebenfalls bestens aufgestellt, denn Andreas Löwe schickt seine klassische Siegerin Lips Poison in den Vergleich mit den älteren Pferden. Caoch Andreas Löwe hatte bei der Auswahl des Rennens auch im Kopf, dass der Kurs in Düsseldorf ihr zupass kommt. Interessant zu verfolgen sein wird demzufolge wie sich eine aktuelle klassische Siegerin gegen die älteren Pferde schlägt. Zum Langzeitmarkt
Nach der Theorie müsste sie gute Möglichkeiten besitzen, einen weiteren Top-Treffer in Düsseldorf einzufahren. David Bonilla steuert die Mamool-Tochter.
Ebenfalls nicht aus der Partie ist Stall D’Angelos Nice Danon, der zuletzt in einem Listenrennen in Italien im toten Rennen als Sieger einkam. Andreas Suborics sitzt auf dem Wöhler-Schützling. Sanjii Danon scheint da unter Alexander Pietsch nur die zweite Farbe des Besitzers zu sein. Er kommt wie der nachgenannte Le Big aber erst in zweiter Linie als Sieger in Betracht.










