Schlank aber sporlich großartig besetzt ist der 80. Gerling-Preis (Gr.II), der am kommenden Sonntag auf der Kölner Galopprennbahn zur Austragung kommt. Drei Gruppe I-Sieger werden sich an der Startstelle einfinden, um den Nachfolger von Ivanhowe, der diese traditionelle Grand Prix-Prüfung im vergangenen Jahr gegen Night Wish und Destor gewonnen hatte, zu küren.
Stall Molenhofs Sirius aus dem Quartier von Andreas Löwe, der Ebbesloher Dai Jin-Sohn Girolamo und der siebenjährige Grand Prix-Kempe Earl of Tinsdal aus Andreas Wöhlers Stall mit dem Mega-Lauf, sie alle haben schon auf höchstem Gruppe-Level zugeschlagen.
Earl of Tinsdal dürfte in einer relativ offenen Gruppe II-Aufgabe über 2400 Meter den nächsten Black Type-Punkt für seinen Betreuer und seinen Reiter Jozef Bojko holen, oder zumindest Favorit mit der grandiosen Wöhler-Stallform im Gepäck werden. Guardini aus dem Stall Ullmann war bei seinem Karriere-Debüt vor einem Jahr auch sofort mit Siegform präsent, er könnte der härteste Widersacher vom „Earl“ werden. Aber auch den sicherlich Kleinsten im Sechser-Feld, Christian von der Reckes Eric, sollte man als Gruppe III-Sieger nicht unterschätzen. Wie die „Recken“ überraschen können, hat am letzten Sonntag der Dreijährige Shadow Sadness im Frankfurter Metzler Preis auf Gruppe-Niveau gezeigt (Zum Langzeitmarkt).
Im Rahmenprogramm ragt die Listenprüfung um die Frühjahrs-Meile des Carl Jaspers Versicherungskontors heraus, in der ausschließlich Gruppepferde wie Nordico, Felician, Guiliani, Ajaxana und Co. der Aufgabe hoch karätigen Grand Prix-Charakter verleihen. In diesem völlig offenen Klasse-Rennen wird vom Veranstalter eine Premium-Dreierwette mit garantierter Auszahlung von 10.000 Euro angeboten (Zum Langzeitmarkt).
Ansonsten umfasst die tolle neun Rennen starke Weidenpescher Karte Handicapsport für alle Klassen – im dritten und fünften Rennen kann die Viererwette gespielt werden – sowie drei Maidenprüfungen für den Derbyjahrgang, wobei im siebten Rennen in der Sieglosen-Aufgabe für die Dreijährigen über 2200 Meter Peter Schiergens Derby-Hoffnung Nutan vermutlich zum „Brenner“ des Tages wird.









