Gruppe I-Sieg weg – Araber Akoya war gedopt

Sieben Rennen in Folge hatte der von der Niederländerin Karin van den Bos trainierte Araber-Hengst Akoya gewonnen. Die Krönung seiner Laufbahn erfolgte dabei zuletzt im französischen Rennsportmekka ParisLongchamp, als er im September des vergangenen Jahres den zur Gruppe I zählenden Prix Dragon nach Holland entführte.

Diesen muss der Muqatil Al Khalidiah-Sohn nun wieder abgeben, denn er war gedopt. Der inzwischen Sechsjährige wurde nach dem Rennen positiv auf den Wirkstoff Myo-Inositol Trisphyrophosphat getestet, ein synthetisches Produkt, das die Anzahl der roten Blutkörperchen erhöht. Das Mittel wurde erstmals bei einem Rennpferd nachgewiesen.

France Galop hat sofort reagiert, die auf Vollblutaraber spezialisierte Trainerin für ein Jahr gesperrt, Akoya den Gruppe I-Erfolg weggenommen und ihn zusätzlich für zwei Jahre aus dem Verkehr gezogen.

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