Gruppe I-Premiere für Amarons Run Wild

Das erste Highlight der Samstags-Karte in Royal Ascot sind die Coronation Stakes, ein Rennen über die Meile für die dreijährigen Stuten. Hier kamen am Mittwoch noch elf Pferde in Frage.

An der Spitze des Wettmarktes thronen Aidan O’Briens Peaceful und die von Roger Charlton vorbereitete Quadilateral, die beide geraden in den 1.000 Guineas an den Start kamen. Während die in Besitz von Michael Tabor, Derrick Smith und John Magnier stehende Galileo-Tochter Peaceful den Stuten-Klassiker auf dem irischen Curragh gewinnen konnte, musste sich die bis dato ungeschlagene Quadilateral, eine Frankel-Tochter aus dem Besitz von Khalid Abdullah, im englischen Pendant mit dem dritten Platz zu Love zufrieden geben. Jason Watson wird Quadilateral am Samstag reiten, Peaceful ist noch ohne Jockey angegeben.

Zu den potenziellen Gegnern dieses Duos zählt auch die von Ralf Kredel gezogene Amaron-Tochter Run Wild, die bei der BBAG 160.000 Euro kostete. John Gosden trainiert die zuletzt in den Pretty Polly Fillies‘ Stakes auf Listenebene siegreiche deutsche Zucht-Hoffnung. Im Sattel der Gruppe III-platzierten Run Wild, die nun zum ersten Mal auf Gruppe I-Ebene antreten wird, wird James Doyle sitzen. Nach dem letzten Eindruck sollte Run Wild auch in Ascot ein Wörtchen um die Geldränge mitreden. Ebenfalls mit deutschem Background könnte Jessica Harringtons für die Nirachos-Familie trainierte Alpine Star an den Ablauf kommen. Die Stute ist eine Tochter des Görlsdorfer Derbysiegers Sea The Moon und würde am Samstag ihr Saison-Debüt geben. Die Halbschwester der Klasse-Stute Alpha Centauri besitzt unter anderem noch eine Nennung für den Henkel-Preis der Diana. Ein genauerer Blick auf die Sea The Moon-Tochter lohnt sich also.

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