Schauplatz des mit Spannung erwarteten Europa-Comebacks von Deutschlands Top-Galopper Quijano (Foto) am Sonntag ist die San Siro-Rennbahn in Mailand. Dort bestreitet der Acatenango-Sohn den Gran Premio di Milano, ein mit 316.800 Euro ausgestattetes Gruppe I-Rennen über 2400 Meter.
Natürlich schwingt sich Andrasch Starke in den Sattel des Wallachs, er verzichtet dafür auf einen Einsatz in der Kölner Union. „Quijano passt die Distanz sicher besser als die 2000 Meter in Hong Kong“, sagt Trainer Peter Schiergen. „Er ist sehr gut auf dem Posten. Wir sind optimistisch, auch wenn einige starke Gegner mit von der Partie sind.“
Zweiter deutscher Vertreter ist der von Hans Blume vorbereitete Röttgener Dickens, der als Jahresdebutant mit Rang zwei im Gerling-Preis eine ausgezeichnete Vorstellung bot. Johan Victoire wird aus Frankreich eingeflogen. Vielleicht gelingt ihm ein noch besseres Ergebnis als Platz vier im Vorjahr.
Es ist mit einem kleinen Feld von maximal sieben Kandidaten zu rechnen, darunter mit Permesso der Zweite aus dem diesjährigen Blauen Band des Stiefellandes. Godolphin setzt auf Happy Boy, der beim Dubai Racing Carnival imponierte, dann den World Cup ausließ, ziletzt beim Comeback in den Brigadier Gerard Stakes in Sandown aber auf Gras enttäuschte.
Im Rahmenprogramm bestreitet die Ebbesloherin Goose Bay (Andrasch Starke/Peter Schiergen) die Oaks d´Italia, die mit 396.000 Euro über 2200 Meter sogar höher dotiert sind als der Gran Premio.











