Gro?er Zuschauer-Zuspruch beim zweiten Meetings-Tag

Tolles Wetter und ein ansehnliches Programm waren die Zutaten für den zweiten Meetings-Tag in Iffezheim. Zehn Rennen bot Baden Racing seinen Besuchern an, davon fanden sechs Prüfungen mit der Unterstützung des französischen Wettanbieters PMU statt. Mit dem Iffezheimer Ponyrennen begann am Vatertag in Baden-Baden der zweite Tag des diesjährigen Frühjahrsmeetings.

Über 800 Meter gingen die Ponys mit ihren Partnern. Am Ende sahen die Besucher eine haushohe Siegerin. Kokki gewann mit Nina Baltromei völlig überlegen vor Ashanti (Leonie Hundertmark) und Millenium (Vinzenz Schiergen). Am Toto zahlte der Überraschungssieg von Kokki 77:10.

Der erste Sieger bei den Vollblütern hieß Blumenmaedchen (93:10) aus dem Quartier von Uwe Stoltefuß. In einem Dreijährigenrennen über 1400 Meter setzte sie sich unter Jozef Bojko gegen einen stark endenden Compact Storm (Andreas Löwe/Andrasch Starke) und Diamond Rock (Manfred Hofer/Adrie de Vries) durch.

Der Ausgleich III über 2400 Meter musste durch eine Kampfpartie zwischen dem späteren Sieger Ramblin Shadow (Clemens Zeitz/Martin Seidl) und dem lange führenden Jocund (Christian Wolters/Adrie de Vries) entschieden werden. Drittes Pferd wurde Saba Dancer (Marion Rotering/Eugen Frank). Die Favoritin Love is Red (Ferdinand Leve) musste von Andrasch Starke unterwegs angehalten werden.

Wie sich herausstellte hatte sich die Stute während des Laufens das rechte Vorderbein gebrochen. Alle Versuche die Ittlingerin zu retten waren vergebens und so musste Love is Red aufgegeben werden. Ein tragischer Verlust für das Gestüt und Ferdinand Leve, der Love is Red unbedingt für Zucht retten wollte, wie er nach dem Rennen sagte. Der Außenseitersieg von Ramblin Shadow zahlte 214:10.

Über die Sprintdistanz von 1000 Metern siegte im Ausgleich IV der von Volker Röhrig trainierte Wolrd’s Danger mit Steuermann Andrasch Starke als 51:10-Chance vor Islington (Stefanie Britz/Eugen Frank) und Sharp Bullet (Bruce Hellier/Terry Hellier). Die Wettchance des Tages mit einer garantierten Auszahlung von 30.000 Euro in der Viererwette ging an Gracia Directa (111:10) und Trainer Dominik Moser.

Unter Daniele Porcu verwies sie Clever Man (Pavel Vovcenko/Mirco Demuro), Tasmeem (Heinz Hesse/Eugen Frank) und Modina (Uwe Ostmann/Koen Clijmans) auf die folgenden Plätze. Durch den Außenseiter-Sieg, sowie weitere Pferde mit längeren Quoten in der Viererwette zahlte dieser Vierer-Einlauf sagenhafte 300.423:10!

Palomita (60:10) aus dem Quartier von Nina Bach hieß die Siegerin im 1400 Meter-Altersgewichtsrennen. Sie war mit Andrasch Starke unterwegs und landete am Zielpfosten sicher vor Galante (Uwe Schwinn/Maxim Pecheur) und Captain Noble (Jan Pubben/Adrie de Vries). Über die Steherdistanz von 2800 Meter wurde der folgende Ausgleich IV gelaufen. Hier holte sich Alexander Pietsch mit Boss Mak (Simone Gassen) zu einer Quote von 154:10 seinen zweiten Meetings-Treffer mit einem Kopf vor Next Dancer (Hans-Albert Blume/Maxim Pecheur) und Maji Moto (Jutta Mayer/Martin Seidl).

Dritter Meetings-Treffer für Alex Pietsch im Ausgleich II über 2200 Meter. Auf Manolito (72:10) (Axel Kleinkorres) siegte er gegenüber Slowfoot (Markus Klug/Andrasch Starke) und Making Strides (Axel Kleinkorres/Stephen Hellyn).

Die Möglichkeit auf einen großen Gewinn hatten die Wetter noch einmal in der zehnten und abschließenden Tagesprüfung. In der Viererwette wurden 10.000 Euro ausgeschüttet. In einem Ausgleich IV über 2400 Meter siegte die 72:10-Chance Naimou (Marion Roterin) unter Eugen Frank vor Anna Bellamy (Claus Thomas/Maxim Pecheur) unf Sternenwind (Michael Blau/Cecilia Müller). Die Viererwette wurde durch Dragon Fly (Jutta Mayer/Tamara Hofer) komplettiert. Der Einlauf 5-7-13-1 zahlte 20.275:10. Die Ersatzquote für alle die den Nichtstarter Whitley Bay auf dem Wettschein hatten zahlte 2.074:10.

Generell waren die Verantwortlichen sehr zufrieden mit dem zweiten Meetings-Tag. Rund 12.000 Besucher statteten der Rennbahn einen Besuch ab. Das waren rund 3000 Mehr als im Vorjahr. Der Umsatz belief sich auf 670.000 Euro. Trotz eines Rückgangs von rund sechs Prozent, zeigten sich die Verantwortlichen sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

Baden Racing wollte an diesem Tag besonders Familien ansprechen. Auch dies sei gelungen. Viele waren mit Kindern auf die Rennbahn gekommen, die nicht nur die Faszination der schnellen Vollblüter kennenlernten, sondern auch im Rahmenprogramm bestens versorgt wurden. Ein Kinderfest und Ponyreiten machten diesen Tag auch für Kleinsten zu einem unvergesslichen Erlebnis.

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