Auch wenn in Hoppegarten am Sonntag mit dem Sprint-Cup ein Listen-Examen auf dem Programm steht, so ist es doch ein anderes Rennen, das an diesem Tag die Massen in seinen Bann zieht, auch wenn der sportliche Wert überschaubar ist, denn im sogenannten Match Race treffen lediglich zwei Pferde aufeinander.
Es war vergangene Woche, als der Düsseldorfer Besitzer Guido Schmitt seinen Freund Christian Sundermann vom Stall wo laufen Sie denn zum ultimativen Duell ihrer Pferde aufforderte. Gamgoom gegen Ach was! Wer ist besser? Diese Streitfrage der beiden Freunde soll nun der Kampf eins gegen eins auf der Geraden Bahn über die Fliegerdistanz von 1200 Metern ein für alle Mal geklärt werden (Zum Langzeitmarkt).
Es ist schon erstaunlich und erfreulich gleichermaßen. Dem Aufruf Guido Schmitts in der „Sport-Welt“ folgte die rasche Verbreitung in den sozialen Netzwerken. Auf Facebook wurde eigens eine eigene Seite eingerichtet, viele Menschen nahmen teil an der Aktion. Sie sahen, wie die Rennbahnen um die Gunst der Duellanten buhlten und wie sich Schmitt und Sundermann die obligatorischen Nettigkeiten und Kampfansagen übermittelten. Jetzt sind der Worte allerdings genug gewechselt, und es geht um Alles. Ach was gegen Gamgoom! Sundermann gegen Schmitt!










