Gro?er Europa-Preis-Tag in K?ln: ‚Gel?uf wie ein Teppich‘

In das Asterblüte-Vorzeigequartier auf der Kölner Galopprennbahn hatte am Donnerstagnachmittag der Kölner Renn-Verein Journalisten und Fotografen zu einer Pressekonferenz eingeladen. Natürlich ging es um das große Turffest am Sonntag in der Domstadt, wenn zum 50. Mal der Preis von Europa zur Entscheidung ansteht.

‚Es wird ein großer und auch denkwürdiger Tag‘, bemerkte Präsident Eckhard Sauren (Foto) und fuhr fort: ‚Der Tag um den Preis von Europa ist nicht nur sportlich das Highlight des Jahres in Köln, dieser Renntag gehört auch zu den besonderen gesellschaftlichen Ereignissen der Stadt. Prominenz aus allen Bereichen werden am Sonntag auf der Weidenpescher Rennbahn erscheinen.‘

Geschäftsführer Bendikt Faßbender (in der Sonntagausgabe der ‚Sport-Welt‘ im großen Interview) stellte dann die einzelnen Starter für den Preis von Europa vor. ‚Auch wenn wir leider keinen Starter aus dem Ausland im Jubiläumsjahr anbieten können, so ist das Siebenerfeld aller Gruppe-I-Ehren wert.‘

Eckhard Sauren wies auch noch einmal auf das grandiose Rahmenprogramm am Sonntag hin: ‚Neben dem Preis von Europa bieten wir zwei weitere Listenrennen an. Das Winterkönigin Trial, das mit 50.000 Euro dotiert ist, und den Kölner Stutenpreis. Neben der Wettchace des Tages bieten wir im Preis von Europa eine Superpremium-Dreierwette an. Sie kann mit einem Grundpreis von 50 Cent gespielt werden.‘

Nach der Kölner Sommerpause präsentiere sich nach Worten des Präsidenten das Weidenpescher Geläuf in einem exzellenten Zustand. ‚Der Boden wird elastisch sein, wie ein Teppich‘, so Eckhard Sauren, der das Wort abschließend an Peter Schiergen und somit als Asterblüte-Chef dem Hausherr dieser Runde, weitergab.

Seine Prognose zum Preis von Europa: ‚Ovambo Queen ist das zu schlagende Pferd im Feld. Die Stute ist beständig, besitzt Kampfgeist und Klasse.‘ Und über seinen Starter Girolamo meinte er: ‚Das Iffezheimer Rennen können Sie streichen, er scheiterte an mangelndem Tempo und somit am Rennverlauf. Wenn Girolamo die Form aus dem Deutschen Derby, in dem er Dritter wurde, einstellt, ist er weit vorne.‘

Den Gästen wurden dann im Stallbereich Girolamo wie natürlich auch Arc-Siegerin Danedream präsentiert, am Kopf der Pferde war Dennis Schiergen. Zu Danedream meinte Peter Schiergen: ‚Wie Sie sehen, präsentiert sich die Stute in toller Verfassung. Nun werden wir sehen, ob sie in Paris und dann in Japan noch einmal ihre Bestform bringen kann. Wir werden diese beiden letzten Starts mit ihr genießen.‘

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