Der Aying-Renntag hat in München schon eine lange Tradition. Und am Sonntag wird man wieder reichlich bayerisches Brauchtum auf der Riemer Rennbahn zu sehen bekommen. Sportlich hält sich das Programm diesmal im Rahmen, doch kann man diesen Renntag als „Warm Up“ für die großen Renntage mit den beiden Gruppe I-Rennen sehen.
Acht Rennen stehen in der bayerischen Landeshauptstadt auf dem Programm, wobei die beiden mittleren Handicaps die wichtigsten Rennen sind. Im Vorlauf zur Hoppegartener Sprint-serie geht es dabei über 1000 Meter der Geraden Bahn. Hier kommt es zu einer Revanchepartie zwischen Hans Blumes Lord Shuffle und dem von Wolfgang Figge trainierten Lokalmatadoren Ach was (Foto), die auf Bahn und Distanz zuletzt nur durch eine Nase voneinander getrennt die Plätze eins und zwei belegten.
Mit World’s Danger und Liszt findet man zwei weitere blitzschnelle Pferde in diesem Rennen, das also eine sehr interessante Angelegenheit zu werden verspricht. Im zweiten Ausgleich III geht es über zwei Kilometer. Hier könnte der von Werner Glanz trainierte New Fighter gute Chancen haben, der wie bei seinen letzten beiden Siegen von Tamara Hofer geritten wird. Mit erst drei Starts überhaupt könnte der Wallach noch weiter zu steigern sein. Wieder im Angebot ist auch am Sonntag die Riemer V6/Top 6-Wette.
In der Wettart, die man eigentlich einstampfen will (dazu muss sie aber erst noch einmal getroffen werden, da noch ein Jackpot aussteht), gibt es einen Jackpot in Höhe von 9.467,25 Euro. Es lohnt sich also schon, sich auf die Suche nach den Siegern in den zwei bis sechs zu machen. Wie eigentlich an jedem Renntag gibt es auch diesmal einen ausländischen Gastjockey in Riem. Dabei handelt es sich diesmal um den ehemaligen Asterblüte-Stalljockey Jimmy Quinn.












