Zerknirscht zeigte sich Hans-Jürgen Gröschel, der Trainer von Iquitos, nach dem Abschneiden seines Hengstes im Japan Cup.
„Ich bin sehr enttäuscht über das Laufen und das Rennen. Das Pferd hat sich vorher sehr gut angefühlt und war auch in einer ganz guten Verfassung. Aber das Rennen hat sich eben nicht nach Wunsch entwickelt. Wir wären gerne im Mittelfeld gegangen, aber der Jockey hat ihn leider da ganz hinten postiert.“
Gröschel weiter in einem Telefonat mit der Sport-Welt: „Bei diesem Temporennen, das wir hier erlebt haben, war das nicht glücklich. Dann kamen auch noch diese festen Bodenverhältnisse hinzu, die Iquitos eh nicht so mag. Man will nicht immer auf den Reiter schimpfen, aber in diesen Rennen muss man doch eine gewisse Erfahrung haben, wo man sich platziert.“
Das Festfahren in der Geraden hat dann laut Gröschel ein besseres Abschneiden verhindert: „Dann in die Gerade hinein statt hinter dem Iren hinterherzugehen, zieht er da auf ihm rum und fährt sich noch zweimal fest. Das ist für so ein Speedpferd, wenn der nicht einen Strich durchgehen kann, einfach nichts. Das Pferd tat mir ein bisschen leid, es ist vielleicht etwas an der Unerfahrenheit von Porcu gescheitert, aber ich will das jetzt nicht am Reiter festmachen. Die Bodenverhältnisse waren auch nicht so. Iquitos war mach dem Rennen jedenfalls noch quietschvergnügt und frisch. Es lief jedenfalls nicht so, wie wir uns das gedacht hatten.“











