Grewes Vitaly ist der erste „Nicht-Mülheim-Sieger“

Auch das dritte Rennen in Mülheim brachte einen Favoritensieg, erstmals ging der Erfolg jedoch in eine andere Trainingszentrale. In der Fahr-Zeit Trophy gewann Vitaly für den Kölner Trainer Henk Grewe. Die Adlerflug-Tochter aus dem Besitz von Eckhard Sauren und der Zucht des Gestüts Auenquelle feierte beim zweiten Start für ihren neuen Trainer den ersten Sieg. Zuletzt war sie in Köln Zweite geworden.

Unter Thore Hammer-Hansen setzte sich die 2,3:1-Favoritin im Ausgleich IV über 3000 Meter durch. Wie die beiden Sieger zuvor kam Vitaly aus hinteren Regionen, musste auf der doppelt so langen Distanz diesmal aber einiges tun, um am Zielpfosten Roland Dzubasz Bella Sheila mit Erlaubnisreiter Marian Betl zu schlagen. Platz drei belegte My Valentine.

„Wir hatten schon den Verdacht, dass ihr die weitere Distanz entgegenkommt – und der Boden auf jeden Fall. Sie ist eine toll gezogene Stute und hat jetzt ihren wohlverdienten Sieg bekommen. Wir wollten uns Zeit lassen, denn sie braucht ein bisschen, bis sie ins Rollen kommt. Ich habe sie bewusst spät gebracht, musste sie aber doch früh genug anpacken, um sie auf hohe Touren zu bringen.“, sagte Hammer-Hansen. Vitaly, eine Schwester des Gruppeplatzierten Vintage Moon, holte damit einen wichtigen Sieg für ihre eigenen Papiere. Vitalys bisherige Trainerin Sarah Weis durfte sich über den dritten Rang ihrer von Bauyrzhan Murzabayev gerittenen Stute freuen.

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