Grewes erste Gruppesiegerin Taraja geht nicht in die Diana

Drei Stuten sattelte Trainer Henk Grewe im vorletzten Diana-Test, der zur Gruppe III zählenden und mit 55.000 Euro dotierten Mehl Mülhens-Trophy. Eine davon, Rennstall Gestüt Hachtsees Taraja, durfte er nach den geforderten 2200 Metern als Siegerin in Empfang nehmen (zum Video).

Aus dem Vordertreffen heraus packte die High Chaparral-Tochter unter Siegreiter Bauyrzhan Murzabayev, der sich damit bravourös nach einer vierzehntägigen Sperre zurückmeldete, ganz stark an und kam noch sicher an ihrer fast schon enteilten Stallgefährtin Night of England, die am Ende für die Platzierung im toten Rennen mit Markus Klugs Dina nicht zu trennen war, vorbei.

Während Night of England als sichere Diana-Starterin gilt, besitzt die Siegerin keine Nennung für das Deutsche Stutenderby am ersten August-Sonntag auf dem Düsseldorfer Grafeneberg. Eine Nachnennung hatte Besitzer Reginald Graf von Norman unabhängig von der Platzierung bereits im Vorfeld ausgeschlossen. Henk Grewe war natürlich hochzufrieden mit der Leistung seiner Ladies: „Taraja macht zu Hause nicht sehr viel, hat aber ein Riesenherz und kämpft immer toll. Night of England ist von vorne ein Riesenrennen gelaufen. Sie geht jetzt in die Diana.“ Für den 35-jährigen Kölner Coach, der nunmehr seit circa vier Jahren als Trainer aktiv ist, bedeutete der Erfolg seinen ersten Gruppesieg als Trainer.

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