Henk Grewe ist mit sieben Siegern von 16 Startern sicherlich der Trainer der Stunde im deutschen Turf.
Seine Entwicklung als Trainer ist ohnehin von stetigem Aufwärtstrend gekennzeichnet. Am 1. August 2014 startete er mit 12 Pferden in seine Karriere, 2015 und 2016 wuchs sein Quartier rasch auf 50 bis 60 Stallinsassen an. 2015 erreichte er 31 Siege, 52 Platzierungen und eine Gewinnsumme von 325.000 Euro. Und 2016 toppte er die Vorsaison nochmal, indem er knapp 420.00 Euro Gewinnsumme erzielte.
Was ist sein Rezept, woher kommt der Erfolg? „Ich möchte eigentlich nur über die laufende Saison sprechen“, sagt Grewe, „und da spielen drei Komponenten eine große Rolle. Die Qualität der Pferde im Stall ist deutlich besser geworden. Zudem verfüge ich wie bereits in den letzten beiden Jahren über ein großartiges Team. Und ich bin mir sicher, dass die neue Kölner Sandbahn eine eminent wichtige Rolle spielt.“
Am Osterwochenende treten Alwina und Seismos in zwei der Top-Rennen an, in Köln (Zum Rennen) und Hoppegarten (Zum Rennen). Grewe ist verhalten optimistisch: „Das Rennen von Alwina ist schon sehr stark besetzt mit sehr talentierten Jahrgangs-Vertreterinnen, wenn wir Black Type holten, wären wir hochzufrieden. Die Stute hat allerdings hervorragend gearbeitet.“
Wiedergutmachung soll Seismos leisten. „Das schwache Debüt im Düsseldorfer Grand Prix-Aufgalopp akzeptieren wir nicht. Über die weitere Strecke von 2.800 Metern wird er sich ganz anders präsentieren, er verfügt immer noch über genügend Klasse für solch eine Aufgabe.“













