Viele Stürze gab es am Sonntag im Gran Premio Meran Forst, dem Gruppe I-Jagdrennen, das mit 380.000 Euro dotiert war. Leider zählte auch der von Christian von der Recke trainierte Our Hero zu den Pferden, die den Kurs nicht beenden konnten.
Nach etwa der Hälfte des Weges machte er an einem Hindernis einen Fehler, den sein Jockey Jamie Moore nicht aussitzen konnte. Und kurze Zeit später gab es noch einen Massensturz, in den vier Pferde verwickelt waren. Zu diesen zählte neben den Franzosen Alarm Call und Alpha Speed auch der von Paul Johnson gerittene Asselin.
So hatte am Ende der 5000 zu galoppierenden Meter der von Guillaume Macaire trainierte, und von Jacques Ricou gerittene 18:10-Favorit Rigoureux leichtes Spiel. Völlig überlegen kam der Franzose zu seinem zwölften Sieg in Folge, was gleichzeitig der 25. Treffer bei seinem 42. Karrierestart war. Die großen Außenseiter Budapest und Oh Calin belegten die Plätze zwei und drei.
Im Rahmenprogramm gab es aber einen Sieg für Reckes Our First Chesnut, der ein mit 18.000 Euro dotiertes Hüdenrennen über 3300 Meter als 86:10-Chance mit fünf Längen Vorsprung gewann. Jamie Moore saß im Sattel des Wallachs.
Und dann siegte mit dem gleichen Jockey als 70:10-Chance auch noch der England-Import Maxwil in einem 15.000 Euro-Hürdenrennen auf der selben Distanz.
In einem Verkaufsrennen auf der Jagdbahn (3550 m, 12.000 Euro) belegte die Steintor-Stute Schattenqueen unter Oliver Schnakenberg den fünften Platz. Ohne Chance waren in einem Amateurrennen auf der Meile (7.000 Euro) auch Jutta Mayers Avanti Roberto (Jessica Marcialis) und Christian von der Reckes Readymade (Silvia Pattinson), die die Plätze sieben, bzw. neun belegten.
Ohne Chance war in einem Listenrennen über 1600 Meter in Mailand die von Mario Hofer trainierte Seia, die unter Henk Grewe als Achte über die Linie kam.










