Am Donnerstag hatte der nächste Wöhler-Schützling seinen großen Auftritt auf der Insel. Im zur Gruppe II zählenden Artemis Goodwood Cup (100.000 Pfund), einer Prüfung über 3219 Meter, kam der für Dr. Ingrid Hornig vorbereitete Altano (Foto) an den Start, der zuletzt in Ascot mit feinem Speed auf sich aufmerksam machen konnte.
Mit Eduardo Pedroza im Sattel nahm es der Galileo-Sohn aus dem Ravensberger Quartier von Andreas Wöhler mit dreizehn Gegnern auf. Wie schon auf der königlichen Bahn von Ascot hielt sich Altano , der als vierter Favorit auf die Reise ging, zunächst im hinteren Teil des Feldes auf und wurde dann in der Zielgeraden von seinem Partner auf freie Bahn beordert. Dort zeigte er, was ihn schon im Gold Cup auszeichnete: feinen, langgezogenen Speed, mit dem der Galileo-Sohn außen viele Plätze gutmachen konnte und letztlich noch leicht auf den dritten Platz kam. Für Andreas Wöhler setzt sich die Erfolgsserie in Großbritannien weiter fort.
An der Spitze war es am Donnerstag ein in Deutschland nicht Unbekannter, der das Rennen für sich entschied. Brown Panther (75:10) unter anderem in Besitz des ehemaligen Manchester United-Profis Micheal Owen, hatte noch nicht einmal den besten Rennverlauf. Dennoch behauptete sich der von Tom Dascombe trainierte Shirocco-Sohn, der im Deutschen Derby 2011 Platz sechs belegte, unter Richard Kingscote letztlich souverän, vor Godolphins 130:10-Außenseiter Ahzeemah (Saeed Bin Suroor/Kieran Fallon).
Eine bärenstarke Leistung zeigte auch die vom Gestüt Röttgen gezogene Wild Coco aus dem Stall von Lady Cecil. In den zur Gruppe II zählenden Blackrock Fillies‘ Stakes war die als 18:10-Favoritin gestartete Shirocco-Tochter über die 2816 Meter unter Tom Queally überlegene Ware. Zweite wurde Elik (Michael Stoute/Ryan Moore).










