Eine kleine Erfolgsmeldung gibt es in Sachen Rennwettsteuer-Rückerstattung aus Hamburg. Die dortige Finanzbehörde hat grünes Licht für eine Rückerstattung von Steuern auf Wetteinsätze auf Hamburger Rennen in den PMU-Toto gegeben.
Rückwirkend erhält der Hamburger Renn-Club rund 10.000 Euro für seinen Modellversuch 2018, als an zwei Wochenrenntagen in einen gemeinsamen Toto in Deutschland und Frankreich gewettet wurde. Das hat Renn-Club-Präsident Eugen-Andreas Wahler bestätigt. Mehr noch als dieser vergleichsweise geringe Betrag ist die Ansicht der Finanzbehörde möglicherweise eine mit Signalwirkung, dass auch andere Bundesländer sich dieser Sichtweise anschließen.
Käme eine Rückerstattung von Steuern auf Wetten, die aus Deutschland auf deutsche Rennen in den PMU-Toto fließen, würde für die Rennvereine ein signifikanter Einnahmeposten entstehen.
Dessen ungeachtet sind die allgemeinen Diskussionen um Rennwettsteuer-Rückerstattung auf Wetten bei Buchmachern mit Auslandssitz weiterhin in vollem Gange. Hier geht, gerechnet über alle deutschen Rennvereine, um einen Betrag von 1,5 Millionen Euro pro Jahr.













