Das Jahresdebüt von Gestüt Schlenderhans vierjährigem Dynaformer-Sohn Wiener Walzer (Archivfoto vom Derby-Sieg 2009) stand am Sonntag im Prix d’Ispahan (Gruppe I, 1850 m, 250.000 Euro) an. Und der von Stalljockey Adrie de Vries gerittene Wiener Walzer verkaufte sich als 160:10-Chance im Paris-Longchamp durchaus ordentlich, auch wenn er deutlich hinter der Siegerin Goldikova (O. Peslier) und der Abdullah-Chance Byword (M. Guyon) als Dritter im Ziel einkam.
Goldikova und Wiener Walzer hatten im Siebenerfeld ihre Pacemaker dabei, Next Vision (St. Hellyn) erfüllte diese Aufgabe für die deutschen Interessen und stritt sich länger mit Celebrissime (M. Barzalona) um die Spitze.
Doch bald marschierte Super-Goldikova in Bombenhaltung auf, löste sich bereits 300 Meter vor dem Ziel in bester haltung. Doch Byword wartete mit einer schönen Schlussattacke auf, lief noch bis auf einen Hals an Goldikova heran.
Dahinter finishte dann Wiener Walzer auf Rang drei, zehn Längen hinter dem Top-Duo, aber noch vor Stacelita, die unter Christophe Soumillon nur Vierte wurde.
Der Ammerländer Next Hight (M. Guyon) erreichte im Prix de l’Avre (Listenrennen, 2400 Meter, 55.000 Euro) einen tollen vierten Platz in vermeintlich bärenstarker Gesellschaft.
Der Schiergen-Galopper, der mit einer Top-Abstammung versehen ist, zeigte auch in Frankreich, dass er über enormes Potenzial verfügt, musste sich den Frankreich-Cracks Air Trooper (M. Barzalona), Shimraan (C.-P. Lemaire) und Lancelot (C. Soumillon) aber schon etwas klarer geschlagen geben. Dennoch ist sein vierter Platz aller Ehren wert.











