Goldikova nach grandiosem Peslier Ritt: 11. Gruppe I-Sieg

Die Superstute Goldikova hat alle Zweifler hinsichtlich Distanz und Boden eines besseren belehrt und ihren sage und schreibe elften Gruppe I-Sieg erreicht. Die fünf Jahre alte Stute war im Prix de la Foret über 1400 Meter nicht zu schlagen und gewann in einer Art und Weise, die erstaunen musste.

Gleich nach dem Start an die Spitze beordert, besaß Jockey Olivier Peslier die Ruhe, die Stute in der Zielgeraden sogar passieren zu lassen, um sie dann doch noch einmal richtig schnell werden zu lassen und den Sieg in trockene Tücher zu bringen. Peslier wusste genau, was er in der Hand hatte, ließ sich nicht vom ersten Angriff der Gegner irritieren und wurde für seine Umsicht belohnt.

Der Jubel auf der Bahn nach dem Sieg gegen Paco Boy und Dick Turpin (das war dann eine reine Favoriten-Dreierwette) grenzenlos, Trainer Freddie Head war außer sich nach dem Kunststück, auf eigentlich unpassender Strecke und unpassendem Boden gewonnen zu haben. Diese Goldikova hat wieder einmal allen gezeigt, welche großartige Stute sie ist. Nicht umsonst hat sie rund 3,5 Millionen Euro verdient.

Mitbesitzer Alec Wertheimer sagte: „Es war keine schwere Entscheidung, ob sie läuft oder nicht, trotz des Bodens. Peslier hat einen Superritt gezeigt, er hat sie verschnaufen lassen. Es ist ihre letzte Saison, sie läuft jetzt noch einmal in USA.“ Der Breeders Cup ist das erklärte Ziel.

Für Smooth Operator aus dem Krefelder Stall von Trainer Mario Hofer gab es wie erwartet nichts zu gewinnen im Foret.

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