Monatelang war er zum Zuschauen verdammt. Ein Wadenbeinbruch setzte Andre-as Göritz (Foto) außer Gefecht. Inzwischen wechselte er an den Stall von Peter Schiergen, absolvierte am Samstag in Neuss seinen ersten Ritt nach der Abstinenz.
Besser als mit einem Treffer hätte das Comeback nicht ausfallen können, doch auf dem von seinem Vater trainierten Arako musste Göritz im Ausgleich IV schon seine ganze Jockesyship in die Waagschale werfen, um einen Favoritensieg noch einzufahren.
Erstaunlich: Mit der neunjährigen Alta Badia setzte sich in der Maidenklasse das älteste Pferd durch, gewann ihr erstes A-Rennen. Riesenjubel natürlich bei Lydia Lammers, die als Besitzerin, Trainerin und Reiterin der Second Set-Tochter, die bereits selbst Mutter ist, zeichnet.
Auf dem Weg nach Cheltenham gewann Sweet Wake (P. Carberry), der Sieger des letztjährigen Mercedes Benz-Preises in Baden-Baden, auch bei seinem zweiten Start über Sprünge. Im irischen Naas setzte sich der Waky Nao-Sohn in einem Novices´ Hurdle völlig souverän durch.
Von den deutschen Pferden am Samstag in Cagnes-sur-Mer schnitt Werner Baltromeis Vicchio als Zweiter in einem 16.000er über die Meile am besten ab. Die anderen Kandidaten waren allesamt chancenlos.











