Für Godolphin war es ein erfolgreicher zweiter Renntag in Meydan, denn man gewann zweimal, inklusive des Hauptrennens. Das Al Rashidiya (Gruppe III, 1800 Meter, 200.000 Dollar), das erste Grasbahnrennen, das in Meydan gelaufen wurde, gewann in überragendem Stil der Kingmambo-Sohn Alexandros.
Unter Frankie Dettori (Foto) stürmte die 27:10-Chance in der Zielgeraden überlegen nach Hause, ‚Frankie‘ konnte den Hengst bereits früh aufnehmen, dennoch hatte er auf der Linie dreieinhalb Längen Vorsprung. Von weit hinten landete die englische Hoffnung Crowded House auf zu kurzer Distanz und nach langer Pause noch auf dem zweiten Platz vor Tam Lin.
Alexandros dürfte nach dieser Gala einer der heißesten Favoriten für das Dubai Duty Free am World Cup-Abend sein, in dem er im letzten Jahr den dritten Platz belegt hatte.
Bereits 35 Minuten zuvor hatte der von Ted Durcan gerittene Global City in der Dubal International Innovation Trophy (Handicap, 120.000 Dollar, 1200 Meter) als 45:10-Chance gegen Montpellier und Thor’s Echo gesiegt.
In der Dubal International Billet Trophy (120.000 Dollar, 1400 Meter, Tapeta) triumphierte der Danzig-Sohn Mutheeb aus dem Stall des lokalen Trainers Musabah Al Muhairi. Unter Stalljockey Richard Hills ging der Fünfjährige in der Zielgeraden auf und davon. Hills hatte in der letzten Woche bekanntlich das erste Rennen auf der neuen Rennbahn Meydan gewonnen.
Der Favorit Stoic kam viel zu spät auf Touren, wurde aber noch Zweiter vor Brian Meehans Gallagher. Mutheeb war bereits in der letzten Woche in Meydan gelaufen, damals als Fünfter aber nicht sonderlich glücklich gewesen. Am Toto gab es 70:10 auf den Hengst.
Das UAE 2.000 Guineas Trial (1400 m, 50.000 Dollar) ging zum dritten Mal in den letzten vier Jahren in den Stall von Mike de Kock. Für den Südafrika-Trainer kam der Favorit Musir (26:10) unter Christophe Soumillon zu einem sicheren Sieg gegen Godolphins Frozen Power, hinter dem Oroveso Dritter wurde.
Der im Besitz von Rupert Plersch stehende Jardim lag zwar unterwegs an zweiter Position, kam aber in der Zielgeraden nicht weiter und wurde Sechster. Musir war bereits Gruppe-I-Sieger in Südafrika und dort im vergangenen Jahr Champion-Zweijähriger.
Durch den ehemaligen Derbystarter King of Rome (K.Shea) gewann zum Abschluss auch Mike de Kock sein drittes Rennen an diesem Abend, als der Fünfjährige als 27:10-Favorit Pascal Barys Hot Six und Godolphins Antinori in einem 110.000-Dollar-Handicap über 2000 Meter auf dem Tapeta-Untergrund auf die Verliererstraße schickte.











