Vorletztes Rennen, das kein Gruppe I-Rennen war, war am Samstag in Meydan der Dubai Gold Cup, das mit 1,5 Millionen Dollar dotierte Gruppe II-Rennen über 3200 Meter. Mit dem Godolphin-Duo Cross Counter und Ispolini, sowie dem Prix du Cadran-Sieger Call The Wind gab es dabei eine klare Favoritengruppe.
Und dieses Trio machte das Steher-Rennen dann schließlich auch unter sich aus, wobei die beiden Godolphin-Pferde aus dem Stall von Charles Aplleby den aus Frankreich angereisten Head-Schützling klar distanzieren konnten. Und am Ende war es der Melbourne Cup-Sieger Cross Counter, der als 2,75-Favorit ins Rennen gegangen war, der sich unter William Buick gegen seinen Stallgefährten Ispolini behaupten konnte. Mehrere Längen hinter diesem Trio reichte es für Call The Wind nur zum dritten Platz vor Gold Mount.
Charlie Appleby: „Wir sind natürlich sehr erfreut. Er hat die Erwartungen bestätigt, die sich natürlich daran knüpften, dass er bei seinem letzten Auftritt den Melbourne Cup gewonnen hatte. Unsere beiden Starter haen eindrucksvoll bewiesen in welch guter Verfassung sie sind. Ispolini verbessert sich ständig, er hatte ein perfektes Rennen, nur dass Cross Counter dann einfach der noch bessere Steher ist. Wir werden mal sehen, wie es weitergeht, aber den Ascot Gold Cup kann ich mir schon vorstellen.“
Im UAE Derby (Gr.II) über 1900 Meter der Sandbahn ging die favorisierte Godolphin-Stute Divine Image völlig unter. Die Scat Daddy-Tochter machte schon an der Startstelle Probleme und schien nicht ihren besten Tag zu haben. So war der Weg frei für den amerikanischen Außenseiter Plus Que Parfait aus dem Stall von Brendan Walsh. Mit Hose Ortiz im Sattel, der somit wie William Buick bereits zum zweiten Mal zum Zuge kam, verwies die 25:1-Chance Gray Magician und Manguzi auf die Plätze zwei und drei.
„Ich bin jetzt nicht völlig überrascht, da er sich nachseinem letzten Patzer als Dreizehnter auf Gruppe II-Ebene im Training schon sehr angeboten hat und ich schon den Eindruck hatte, dass er einen großen Satz in der Entwicklung gemacht hat. Hierher zurückkommen zu können, um ein solches Rennen zu gewinnen ist aber natürlich überwältigend. Wir haben jetzt auch einen großen Satz in Richtung Kentucky Derby gemacht und ich kann mir kaum vorstellen, dort jetzt nicht zu laufen“, so Brendan Walsh nach dem Rennen.










