Wieder einmal sehr erfolgreich war am Dienstag die deutsche Expedition ins lothringische Nancy im Nachbarland Frankreich. Denn auf der Rennbahn Nancy-Brabois kam die deutsche Equipe diesmal gleich zu vier Siegen. Und in drei Fällen waren es Dreijährige, die für deutsche Interessen zum Zuge kamen. Zudem gab es noch einige Platzierungen.
Gleich im ersten Rennen des Tages, einem mit 52.000 Euro dotierten Tierce-Handicap über 2400 Meter gewann der von Werner Hefter trainierte Schimmel Dartagnan D’Azur (Maxime Guyon) als 68:10-Chance leicht mit einer Länge Vorsprung. Die Plätze drei und vier gingen durch Fantastic Flash (Conny Brandstätter) und Appleby (Sascha Smrczek) auch an deutsche Pferde.
Für den zweiten deutschen Treffer sorgte die von Sascha Smrczek für Thomas Gehrig trainierte Platini-Tochter Andarta, die unter Cyrille Stefan als 154:10-Außenseiterin ein Sieglosenrennen über 1950 Meter gewann, das mit 16.000 Euro dortiert war. Start-Ziel war die rechte Schwester der Gruppesiegerin Antara erfolgreich. Auf die Plätze vier und fünf kamen in diesem Rennen Werner Hefters Polgar und Peter Schiergens Anaximenes.
Eine halbe Stunde später war es der Schlenderhaner Galileo-Sohn Íniciar, der als 36:10-Chance unter Stalljockey Adrie de Vries (Foto) ein weiteres Sieglosenrennen (2400 m, 16.000 Euro) gegen Werner Hefters Thanos gewann. Vierter wurde hier der von Waldemar Hickst vorbereitete Ladalco.
Sieg Nummer vier war dann für Gestüt Bonas Zamfara aus dem Stall von Peter Schiergen fällig, die zur Quote von 58:10 unter Umberto Rispoli ein Verkaufsrennen über 2400 Meter, das mit 14.000 Euro dotiert war. Die Plätze vier und fünf gingen hier an Ralf Rohnes Casiro und den von Wolfgang Figge trainierten Ammerländer Electric Sound.
Zudem gab es durch Global Vision und Diamond Dust noch zwei zweite Plätze für den Krefelder Stall von Mario Hofer zu verzeichnen, sowie für den von Jens Hirschberger trainierten Auenqueller Brazzi einen dritten Platz.









