Die Dallmayr Prodomo-Trophy, Limitierter Internationaler Ausgleich auf Listen-Level über 1400 Meter und um 20.000 Euro entscheiden, ging ganz leicht an den Iffezheimer Glad Sky. Wolfgang Gülcher trainiert den vierjährigen Wallach an der Oos und Alexander Pietsch ritt den Big Shuffle-Sohn, der zuletzt vornehmlich in Frankreich engagiert war, aus der Reserve zum Treffer über Night Prince (N. Chalmers) und Golden Whip (M. Forest) (Video ansehen).
Einen äußerst schlechten Rennverlauf fand der hohe Favorit Combat Zone (A. Best) vor, der es innen probierte, dort unter Andre Best aber keinen Durchschlupf fand und hinter Le Big (A. Göritz) nur Fünfter wurde. 129:10 notierte der Sieger am Münchener Totalisator.
Den Dallmayr Coupe Lukull brachte dank eines fulminanten Schlussakkordes die von Mario Hofer trainierte Three French Hens (T. Hellier) an sich. Vorne hatte der Meilenprüfung um 20.000 Euro lange Marny (K. Kerekes) ihren Stempel aufgedrückt, doch rückten Western Mystic (A. Pietsch) und vor allem Three French Hens etwa 250 Meter vor dem Ziel mit vollen Segeln an die Blume-Lady heran und bald auch vorbei.
Terence Hellier verteidigte mit Three French Hens den einmal gewonnenen Vorteil gegenüber Western Mystic sicher. Von weit hinten rückte die dreijährige Hasay (A. Best) noch besser auf, viertes Pferd wurde der tschechische Gast Sakheart (G. Hind) und die Viererwette brachte so von der 91:10-Siegerin aus gesehen stolze 50.002:10 ein (Video ansehen).
Der von Werner Glanz trainierte Fünfjährige Lukian (D. Porcu) setzte sich zum Auftakt des Großen Dallmayr-Renntages in einem stark besetzten Altersgewichtsrennen über 1400 Meter durch und erreichte somit seinen zweiten Jahressieg beim dritten Auftritt. Zunächst führte Mharadono (A. Göritz) die Partie an, doch fiel der von Peter Hirschberger aus Leipzig nach München geschickte siebenjährige Hengst in der Zielgeraden rasch aus dem Rennen.
Dafür rückte innen der favorisierte Shinko’s Best heran und schien zunächst unter Alexander Pietsch auch einem Treffer entgegenzustreben. Doch der Lokalmatador Lukian (Siegquote 49:10) hatte etwas dagegen. Er rückte aus dem Mitteltreffen heran und lieferte sich bis kurz vor dem Ziel einen Zweikampf mit Shinko’s Best, den er letztlich sicher zu seinen Gunsten gestaltete. Den dritten Rang holte sich noch die dreijährige Ordensfrau (K. Kerekes), die aber nie etwas mit dem Siegentscheid zu tun hatte (Video ansehen).










