Der Prix Jacques de Bremond, das Listenrennen über die Meile am Freitag in Vichy, war ganz in der Hand der deutschen Pferde. Denn der im Besitz von Karl-Heinz Nowack stehende Big Shuffle-Sohn Glad Sky schlug als 303:10-Außenseiter den 27:10-Favoriten Liang Kay von Ina Zimmermann. Dabei war Glad Sky in dem 52.000er am Ende sogar überlegen voraus.
Drei Längen Vorteil hatte er unter Anthony Crastus im Ziel vor dem Dai Jin-Sohn, der von Gerald Mosse geritten wurde und den zweiten Platz knapp gegen Blue Panis über die Linie rettete. Vierter wurde Petr Olsaniks Setareh.
Ertürk Kurdus Big Hunter und Werner Baltromeis Earl of Fire belegten die Plätze sieben, bzw. acht. Für Glad Sky (Foto) war es der erste Start für seinen neuen Trainer Jean-Luc Pelletan, bislang stand erbei Wolfgang Gülcher.
Eine halbe Stunde später starteten in einem Altersgewichtsrennen auf der Meile (22.000 Euro) ebenfalls zwei deutsche Pferde, doch belegten Samardal (A.Wöhler/G.Mosse) und Opera Moon (W.Hickst/J.Victoire) nur die Plätze zwei und vier.
Dritter wurde in einem Handicap (1600 m, 18.000 Euro) der von Werner Hefter trainierte Außenseiter Ange d’Azur (D.Boeuf).
Dann gab es aber in einem Verkaufsrennen einen weiteren deutschen Treffer, als der von Andreas Wöhler für den Stall Turffighter trainierte Jammy (Shot/Alexandre Champenois) als 26:10-Favorit ein über 2400 Meter führendes Verkaufsrennen (15.000 Euro) gewann und den Besitzer wechselte.
In Mont de Marsan konnte sich auch Simon Springer über einen weiteren Sieg eines seiner zweijährigen Pferde freuen, als der von Christophe Ferland trainierte Orcus (Philippe Sogorb) als 40:10-Chance ein mit 17.000 Euro dotiertes 1400 Meter-Rennen gewann und seinen bereits zweiten Sieg im laufenden Jahr verbuchen konnte.









