Vor wenigen Wochen erwarb Lucien van der Meulen mit Georg Baron von Ullmanns Soum und Gestüt Auenquelles Glad Eagle (Foto) zwei vielversprechende Pferde. Am Samstag könnte es für einen der beiden Neuzugänge gleich erste Amortisation geben. Denn Glad Eagle bestreitet, erstmals unter der Regie von Christian Sprengel, seit Jahren einer der großen Meetingsspezialisten, am Samstag den Ostsee-Preis in Bad Doberan.
In diesem mit 15.000 Euro stattlich dotierten Ausgleich II über 1750 Meter, dem Highlight der Rennwoche auf der ältesten deutschen Galopprennbahn, steigt kein Geringerer als Adrie de Vries in den Sattel des Hengstes, der schon im vergangenen Jahr (noch für Trainer Uwe Ostmann) mit Erfolgen in lukrativen Auktionsrennen auf sich aufmerksam machte.
Klar auf dem Vormarsch befindet sich auch Birthday Lion (Andreas Suborics), dessen Trainer Uwe Stoltefuß rund um den 2000. Karrieretreffer glänzende Stallform hat. Immer weiter verbessern konnte sich Dangus (Alexander Pietsch), ein Aushängeschild für den Stall von Günther Lentz.
Siege in Serie sind das Markenzeichen von Andreas Wöhlers Lasse (Eduardo Pedroza), der einen Ausrutscher korrigieren sollte. Weit vorne erwarten darf man ferner Christian Zschaches Palermo, einen enorm verbesserten Dreijährigen, der vier seiner bisher sechs Starts in Siege ummünzen konnte.
Zuletzt dominierte er sogar auf Listen-Ebene im Großen Freiberger-Preis in Dresden, als er u.a. vor dem späteren Derby-Sechsten Ordenstreuer blieb. Von dem Hengst, der nun Filip Minarik anvertraut ist, hat man sicher noch längst nicht alles gesehen.
Russian Tigress (Henk Grewe) ist in dieser Saison nochwenig geprüft und präsentiert sich nun erstmals für den Stall Juka und Trainer Hans Walter Hiller. Martin Rölkes Westfalensturm (Wladimir Panov) tut sich mit der aktuellen Marke schwer, besser gefällt der Dreijährige Turgenjew (Andre Best), den Hans-Jürgen Gröschel ins Rennen schickt.










