Finale in Hannover. Zum letzten Mal in dieser Saison öffnen sich auf der Neuen Bult die Tore, nicht aber ohne sich mit einem letzten Kracher in die Winterpause zu verabschieden. Auf der Zehn-Rennen-Karte steht unter anderem der zur Gruppe III zählende Große Preis der Besitzervereinigung für Vollblutzucht und Rennen. Dabei wird die Startmaschine für das mit 55.000 Euro dotierte Stutenrennen über 2200 Meter prall gefüllt sein (Zum Langzeitmarkt). Markus Klug sattelt mit der Wittekindshoferin La Dynamite, Stall Balsaminenhofs She‘s Gina und Gestüt Röttgens Kasalla gleich drei Pferde. Dabei gilt Letztgenannte als stärkste Waffe aus diesem Trio. Adrie de Vries, der im Grunde schon in Katar ist und für diesen, wie auch den Ratibor-Renntag in Krefeld eingeflogen wird, wird reiten. Die Soldier Hollow-Tochter gilt als Favoritin auf den Gruppe III-Sieg. Nicht zu Unrecht, ihr dritter Platz im Preis von Europa auf höchstem Parkett war nach langer Führungsarbeit eine echte Hausnummer.
Die Buchmacher erwarten ein Zwei-Pferde-Rennen und als Hauptkonkurrentin der Röttgenerin sieht man die von Toni Potters für Sabine Goldberg trainierte Techno Queen. Die speedstarke Manduro-Tochter, Filip Minarik wird sie steuern, zeichnet sich in dieser Saison durch Konstanz aus. Nur bei ihrem Jahresdebüt verpasste sie die Geldränge. Zuletzt lief sie im T. von Zastrow Stutenpreis und im Deutschen St. Leger platziert. Der erste Gruppe-Sieg wäre überfällig für Techno Queen.
Zwei Starter entsendet Peter Schiergen nach Niedersachsen, darunter eine weitere Chance für das Gestüt Wittekindshof. Rose Rized, die fast auf den Tag genau vor einem Jahr den Premio Giovanni Falck in Mailand gewinnen konnte, kann nach letzten Formen nur ein Pferd für die Überraschung sein. Anders die Situation bei Stall Nizzas Nazbanou. Die Schwester der Gruppe I-Sieger Nutan und Nymphea, hat in Meran ein Listenrennen gewinnen können und bestimmt noch nicht alle Karten aufgedeckt. Mehr in der nächsten Ausgabe der „Sport-Welt“.











