Ihr Ritt auf dem in ihrem Besitz stehenden Eastern Warrior in einem Altersgewichtsrennen in Mons-Ghlin am 21. Januar dieses Jahres hatte europaweit für Aufsehen gesorgt. Nun wurde die belgische Amazone Sacha Stappaerts für lange Zeit aus dem Verkehr gezogen. Die Disziplinarkommission des belgischen Verbandes (Jockey-Club) sprach am vergangenen Freitag eine drastische Strafe gegen die Reiterin aus.
Bis Ende des laufenden Kalenderjahres wurde Stappaerts gesperrt, sowohl als Reiterin, als auch als Besitzertrainerin und Besitzerin. Zudem muss sie eine Strafe von 10.000 Euro bezahlen.
Doch das ist noch nicht alles. Bis Ende des Jahres 2018 darf Sacha Stappaerts keine neue Lizenz als Reiterin oder Besitzertrainerin einreichen, und darf auch nicht als Besitzerin aktiv sein.
Somit darf Stappaerts sechs Jahre nicht mehr am belgischen Galopprennsport teilnehmen. Die junge Reiterin hatte in dem besagten Rennen ihr Pferd Eastern Warrior klar an einem Sieg gehindert, als sie diesen mehrfach aufpullte und quasi nichts tat, um ihr Pferd zu unterstützen. Auch Eastern Warrior darf bis Ende 2018 keine Rennen mehr bestreiten.










