Der BMW 137. Deutsche Derbysieger heißt Schiaparelli. Der Favorit des Rennens der Rennen hat gewonnen. Franz Günther von Gaertner jubelt. Und mit ihm ganz Hamburg. Denn jeder Hamburger hatte Schiaparelli gewettet. Und Mitte der Geraden schrie die Hansa-Stadt, wie im Jahr 2000.
Und die Schreie der 35.000 Derby-Fans wurden belohnt. Die Geschichte wiederholte sich. Im Jahr 2000 war es Samum, 2006 Schiaparelli. Wie Samum war er Favorit gewesen. 37:10 gab es am Horn-Toto.
Zum ersten Mal in der Geschichte machte es ein rechter Bruder seinem älteren Zuchtgefährten nach. Derbysieg Nr.4 für Jockey Andrasch Starke, Derbysieg Nr.2 für Peter Schiergen, Derbysieg Nr.2 für das Gestüt Karlshof und Derbysieg Nr.2 für eben den Hamburger Ehrenpräsidenten Franz Günther von Gaertner. GaloppOnline.de gratuliert den Derby-Siegern!
Auf Platz zwei hinter Schiaparelli landete der Röttgener Dickens, der Mitte der Geraden brandgefährlich wirkte. Dritter wurde Oriental Tiger, vor dem zweiten Favoriten Saddex. Es folgten Dark Dancer und der dritte Favorit Aspectus. Der vierte Favorit Lauro landete im geschlagenen Feld, hatte als es zur Sache ging, nichts mehr zu bestellen.
Unmittelbar, nachdem sich die Boxen geöffnet hatten, übernahm der Röttgener Pacemaker Diarius (Letzter) die Initiative, führte das Feld bis kurz vor Erreichen des Schlussbogens. Prince Flori (am Ende 9.) übernahm im Schlussbogen die Führung. Dann kam Lauro (am Ende 7.), dessen Angriff aber schnell verpuffte. Denn außen, da marschierte Schiaparelli in großer Haltung auf. Innen war Saddex (4.) lange dabei, wirkte aber nie gefährlich für mehr.
Mitte der Geraden deutete alles auf einen Sieg von Schiaparelli hin. Doch ganz außen, da brummte auf einmal Dickens auf, der unter Mirco Demuro ein großes Rennen lief, Schiaparelli aber nicht wirklich fordern konnte. Mit einer ¾ Länge war dieser nach 2:30,94 Minuten im Ziel vor der Röttgener Hoffnung geblieben.
Deren großer Favorit, Aspectus, stand die geforderten 2400 Meter am Ende doch nicht, hatte nie einen Moment und wurde auf den letzten Metern noch von Dark Dancer für den fünften Platz gestellt und konnte die Hoffnungen nicht ganz erfüllen.
Ganz im Gegenteil zu Schiaparelli: 137. BMW Deutscher Derbysieger und schnellster Gewinner der letzten sechs Jahre! Enttäuschend war lediglich der Umsatz im Blauen Band mit 573.000 Euro. Im Vorjahr waren es noch 634.000 Euro (bei zwölf Startern) gewesen.











