390 Kommanditisten waren dem Aufruf des deutschen Galopprennsports am Sonntag nach Düsseldorf gefolgt, insgesamt 70 Prozent der Stimmberechtigten waren anwesend. Die Gesellschafterversammlung der Kommanditgesellschaft von German Racing stand an und in gewohnt lockerer Art und Weise, zudem souverän führte Albrecht Woeste (Foto), Präsident des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen, durch die Programmpunkte. Statt zunächst avisierter 15 Millionen Euro konnte das German Racing-Projekt letztlich vier Millionen Euro (genau 4.171.300 Euro) aquirieren, womit künftig ein Eins-Plus-Drei-Plan finanziert werden soll. Ein Internetportal soll durch drei Wettshops (auf der Kölner Rennbahn existiert seit letztem Jahr bereits ein Wettshop, Gespräche mit den Rennbahnen Düsseldorf und Krefeld laufen) Unterstützung finden und der neu geschaffenen Dachmarke German Racing ein einheitliches, neues Gesicht verleihen. Pünktlich vor der ersten Gesellschafterversammlung waren am Freitag zuvor die Verträge zur Übernahme von 40 Prozent des Internetwettanbieters RaceBets.com noch unterzeichnet worden, wofür drei Millionen Euro fällig wurden (GaloppOnline.de berichtete). Übrigens zeichneten auch die Wirtschaftsdienste des Direktorium für Vollblutzucht und Rennen für insgesamt 825.000 Euro Anteile an German Racing, die nach Möglichkeit noch in diesem Jahr an größere Investoren veräußert werden sollen, denen das Zeichnungsverfahren etwas zu zügig ging. Neben dem Bericht über die aktuelle Lage und der Erläuterung des Marketing-Konzeptes durch den Kölner Fonds-Manager Eckhard Sauren stand die Präsentation des neuen Internetseite www.german-racing.com im Mittelpunkt. Florian Figge von der Münchener Figge & Schuster AG erklärte die Handhabung der neuen Internetpräsenz, die des deutschen Galopprennsports, die seit Sonntag zu erreichen ist. Hier werden sämtliche Rennvereine gemeinsam präsentiert, anstehende Termine können eingesehen werden und viele weitere Features wie ein Infotainmet-Spiel zum Thema Galopprennsport sind abrufbar. Auch eine Facebook-Fanseite wurde installiert, die nach dreiwöchiger Präsenz schon 580 Mitglieder umfasst. Die Professionalität im Erscheinungsbild ist mit der neuen Präsenz stark verbessert worden, die Rennvereine können alle davon profitieren, nun zentral und auf einem Portal vermarktet zu werden. Hier gilt es, in Zukunft Synergieeffekte zu nutzen.









